Spider Otto

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kurt
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Spider Otto

Beitrag von kurt » 26 Aug 2010, 11:54

Hallo zusammen

Spider Otto ist ein Riesenvieh. Vom obersten Punkt des einen Vorderbeins bis zum untersten Punkt des Hinterbeins: 15 cm (nicht mm). Er hält schon längere Zeit unser Bad frei von unerwünschten Insekten. Wir entfernen nie alle Spinnen in unserer Wohnung. Erfolgreich. Keine lästigen Fliegen und ähnliche Störenfriede. Was für eine Art ist Spider Otto?

Gruss
Kurt
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wolfram
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Beitrag von wolfram » 26 Aug 2010, 12:29

Das ist die Große Winkelspinne, Tegenaria atrica.
Viele Grüße, Wolfram

Karola
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Beitrag von Karola » 26 Aug 2010, 12:30

Hallo Kurt,

Spider Otto ist tatsächlich ein Männchen, und zwar von der Art Malthonica ferruginea (Rostrote Winkelspinne).

Grüße
Karola

kurt
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Beitrag von kurt » 26 Aug 2010, 20:24

Ich will euch noch kurz erzählen, wie ich auf den Namen Spider Otto kam. Vor langer Zeit war die beste Freundin meiner Frau, eine Philippinin, mit ihrem 5-6-jährigen Sohn zu uns auf Besuch. Sie war als "Lady" erzogen worden und erzog ihre Kinder 2-sprachig. Da hörte ich mal eine Gequietsche und Gejammer aus dem Gästezimmer. "A spider, a spider". Als ich hinkam, stand sie wie erstarrt in einer Ecke und fixierte eine grosse Spinne an der Wand. Der Sohn schaute auch verängstigt aus der Wäsche. Da musste ich mir was einfallen lassen, der Kleine sollte ja keine Arachnophobie entwickeln. Also lachte ich und sagte ihm, das sei ein Haustier wie unser Bernhardiner "Hannibal", das sei "Spider Otto". Was Gescheiteres fiel mir im Moment nicht ein. Aber es hat geholfen. Solange er bei uns war, erzählte er regelmässig, was Spider Otto so treibt und hatte einen Riessenspass dabei. Seit damals nennen wir jede grosse Spinne Spider Otto. Daher der Name.

Gruss
Kurt

Durian
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spider otto

Beitrag von Durian » 26 Aug 2010, 21:26

Hallo Kurt. Eine wirklich nette Geschichte und erzieherisch sehr wertvoll. Chapeau ! LG Durian

Roseo-Marginata
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Beitrag von Roseo-Marginata » 26 Aug 2010, 21:49

Hallo Kurt,

die Geschichte finde ich auch gut.

Was hat es mit den Spinnen auf sich? Im Haus lassen, sie halten das dann frei von anderen Insekten, die wir normalerweise nicht so gern daheim sehen?

Ich habe mal gehört, dass in jedem (!) Haushalt Spinnen leben, irgendwo.
Normalerweise töten wir sie, wenn wir sie sehen. Sollte man sich arrangieren?
LG Roseo

biloba
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Beitrag von biloba » 26 Aug 2010, 21:56

Hallo Kurt,
kurt hat geschrieben:Da hörte ich mal eine Gequietsche und Gejammer aus dem Gästezimmer. "A spider, a spider".
der hätte ich aber etwas erzählt!

"Also hör mal her, Das ist Spider Otto, der wohnt hier. Das ist hier sein Zuhause.

Und DUUUU, du bist hier nur zu Gast, also benimm dich auch so!

Stell dir doch bitte einmal vor, wie es anders herum wäre. Stell dir vor, du sitzt ahnungslos in deinem Zuhause. Stell dir vor, da dringt plötzlich ein Riese in deine Wohnung ein, du kannst mangels Kraft nix dagegen machen.

Ja und kannst du dir vorstellen, es kommt noch schlimmer. Wenn der Riese dich in deiner Ecke entdeckt, fängt er ein solches fürchterliches Geschrei an Iiiiiiiigittt! Schau mal da in die Ecke, wie eklig! Eine Frau!!!

Weißt du nun, wie die Spinne sich fühlen muss?"

Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 26 Aug 2010, 21:57

Hallo!

Mir als Spinnenfreund geht da das Herz auf, Kurt. Eine sehr schöne Begebenheit :)!

@Rosea: Warum töten?
Ist doch absolutamente nicht die Spur vonnöten.
Sicher, man hat es nicht anders gelernt, aber ruft man sich mal ins Gedächtnis, dass Spinnen außer nützlich und irgendwo "creepy" auch Lebewesen sind, die nur ihr Leben leben wollen, und verinnerlicht sich diesen Fakt mal, dann gewinnt man da sicherlich einen anderen Blick drauf.

Statt die Spinne zu töten, kann man sie in der warmen Jahreshälfte genauso gut mittels eines Wasserglases und eines Blattes Papier dingfest machen und vor die Tür/ aus dem Fenster (so Grünflächen/ Bäume davor) komplimentieren.
So seid ihr die Spinne los, und sie kann weiter ihr Leben leben, was wir ja alle nur wollen ;).

Arrangieren wäre schön, nicht mehr töten wäre aber auch schon ein großer Fortschritt.

@biloba: Gut und schön, aber die Grobklotzmethode bringt nicht soviel wie die von Kurt. Man muss dran denken, dass sind Kinder. Und auch die Mutter lernt sicherlich mehr, als wenn man sie zusammen barscht. Da geht dann nämlich leicht jene welche kleine Schranke im Kopf runter, und die Fronten verhärten sich völlig unnötig...

Besten Gruß, Andreas

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stefan
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Beitrag von stefan » 26 Aug 2010, 22:32

Hallo Spinnenfreunde,
ich ergänze meine Urlaubsbekanntschaft - ist das die gleiche Art?
(abgesehen davon, daß ihr ein Bein fehlt)
Gruß, Stefan
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Karola
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Beitrag von Karola » 27 Aug 2010, 07:51

Hallo Sefan,

die gleiche Art ist es nicht, und ich habe momentan auch Schwierigkeiten, in welche Familie ich sie stecken soll. Wo hast Du denn diese Urlaubsbekanntschaft gemacht?

Viele Grüße
Karola

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland » 27 Aug 2010, 09:33

Was meint ihr zu Agelena labyrinthica, Labyrinthspinne?

Wolf
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Beitrag von Karola » 27 Aug 2010, 09:52

Die Labyrinthspinne ist anders gemustert, und da müsste man eigentlich auch die Spinnwarzen sehen können, die sind relativ lang. Aber irgendwas aus der Verwandtschaft der Trichterspinnen (Tegenaria, Agelena und Co.) könnte es schon sein.

Viele Grüße
Karola

Hessekopp
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Beitrag von Hessekopp » 28 Aug 2010, 19:14

Für mich hat das Moped was von einer Wolfsspinne, ich bin aber kein Experte und ich kann die Augenstellung aus dem Bild heraus nicht beurteilen.
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Kiefer
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Beitrag von Kiefer » 28 Aug 2010, 20:29

Huhu!

Wolfsspinne scheint mir ein sehr guter Tipp zu sein. Leider müsste man dazu die :shock: sehen ^^...

Grüße, Andreas

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stefan
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Beitrag von stefan » 29 Aug 2010, 18:43

Hallo Karola,
Karola hat geschrieben: ...Wo hast Du denn diese Urlaubsbekanntschaft gemacht?
...
die Spinne saß an unserem Ferienhaus in der Haute Provence.
Gruß, Stefan
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