Nach Krüssmann:
fastigiata: Blätter mit silbrighäutigem, fein bewimpertem Rand; Blüten an fein behaarten Stielen; Kelchzipfel schmal lanzettlich.
tetragona: Blätter auf dem Rücken deutlich gefurcht (wichtig!); Blüten an kurzen Stielen nickend; Kelchzipfel eilänglich, rötlich.
Fitschen erwähnt die Furche nicht, weil der Gegensatz im Schlüssel C.wardii ist, die ebenfslls gefurchte Blattrückseiten hat, weist aber darauf hin, dass die Blattränder nicht gewimpert sind.
Der Schlüssel im R/B ist nicht eindeutig. C.tetragona wird fastigiata gegenübergestellt mit dem etwas fragwürdigen Merkmal: Blattspitzen abstehend oder anliegend. Für fastigiata wird ein bewimperter Furchensaum angeben, der bei tetragona kahl ist.
Alles in allem scheint mir die Aussage im Krüssmann doch die eindeutigere zu sein, der für die Gattung 11 Arten nennt. Deswegen glaube ich, dass die richtige Antwort Cassiope tetragona – Vierkantige Schuppenheide lautet, so wie es vorgesehen war. Sie ist in arktischen Gebieten rund um den Nordpol verbreitet.
Jan hatte mir als erster eine Antwort gesandt, die ich nur zum Teil gewertet habe (er möge mir verzeihen). Damit hatte er aber Öl ins Feuer gegossen, weil nach ihm noch weitere gleiche Antworten kamen, die ich dann als richtig gewertet habe. Deshalb meine Bemerkung, es müsse diskutiert werden.
Vielen Dank für das Mitmachen. Ich gebe damit zurück an Rolf, der beim nächsten Mal vielleicht wieder einen Preis aussetzen wird, vor dem ich aber warne