Gerne sind alle eingeladen, mitzumachen und viel größere Zapfen einzustellen. Bei vielen sind die Maximallängen nicht erreicht und es gibt tolle Zapfen z.b. von Eichenjoker, Rolf7 und Harztroll, die Maßstäbe setzen.
Hier noch der letzte Zapfen, der sich noch in die Liste mogelt. Der Zapfen ist von Pinus roxburghii.
Ich hoffe, bald wird dieser Zapfen durch ein größeres Exemplar von jemand anderen ersetzt. Durch die Regenzeit waren leider alle Zapfen sehr angeschlagen.
habe gesehen, du hast in frankreich tolle zapfen von pseudotsuga macrocarpa erbeutet:-). da mir diese art noch in meiner amerika-sammlung fehlt, die frage von mir, hättest du 1 oder 2 exemplare übrig.
die Großzapfigen Douglasien (Pseudotsuga macrocarpa) sind am Naturstandort sehr beeindruckende, große Bäume. Leider hatte ich nur wenig Zeit, um nach großen Zapfen zu schauen. Teile des Waldes sind auch einem Feuer zum Opfer gefallen. Die großen Douglasien sind zwar nur angeschmort gewesen und die Äste zeigten Jungtriebe, aber an diesen Bäumen hingen natürlich keine Zapfen.
Diese sind verglichen mit den normalen Douglasienzapfen sehr beeindruckend. Sie sind schwer, bis 7 cm breit und ich konnte (ohne Deckschuppen gerechnet) bis 17 cm lange Zapfen finden.
Noch mal herzlichen Glückwunsch an Rolf7, der also seine Position in der Rangliste mit seinen schönen Zapfen weiterhin hält.
Auch Zapfen der Graukiefer (Pinus sabiniana) können groß werden und etwas mehr als 30 cm lang sein! So wie dieser frische Zapfen, der noch geschlossen ist und mit Samen 1.932 Gramm wiegt.
Zapfen ähnlicher Größe wiegen nach Entlassung der Samen immer noch um die 1.400 g.
Also sollte man auch nicht unvorsichtig unter diesen Bäumen rumstehen oder sein Auto parken.
wie zu erwarten, brachte der Besuch der größten Zapfensammlung Deutschlands neue Bestmarken. Über die Zapfenausstellung könnt Ihr hier was erfahren: viewtopic.php?t=8383
Leider ließen sich aufgrund der Lichtverhältnisse und der Spiegelungen in den Vitrinen nicht optimale Fotos schießen.
Der gezeigte Zapfen ist von einer mexikanischen Kiefer, die hier beinahe unbekannt, in ihrer Heimat aber relativ häufig anzutreffen ist.
Es handelt sich um Pinus devoniana (einstmals Pinus michoacana).
Die Art ist eng verwandt mit Pinus montezumae und hat um 35 cm lange Nadeln in Bündeln zu 5.
Einen weiteren Eintrag in der Top 20 kann sich die seltene Chilgoza Kiefer sichern (Pinus gerardiana). Der ausgestellte Zapfen hat eine Länge von 20 cm erreicht.
Markant sind die schmalen, süßlich schmeckenden Samen.
Die Rinde ist ähnlich gefleckt wie man es kennt von der Tempelkiefer (Pinus bungeana).
Viele Grüße
Dateianhänge
Leider kein besseres Foto vorhanden: Pinus gerardiana Zapfen 20 cm lang.
Einer der größten Zapfen der Ausstellung war ein 40 cm langer Zapfen der Mexikanischen Weymouthkiefer (Pinus ayacahuite).
Diese Art ist sehr variabel. Vermutlich wird sich in Zukunft noch einiges ändern was die Einordnung der Art und ähnlicher Arten, Subspecies und Varietäten betrifft.
Hallo, hier endlich wieder ein Neuzugang aus Deutschland: Pinus peuce aus dem Forstbotanischen Garten in Köln.
Leider ist der Zapfen nicht mehr ganz unversehrt.
Länge: 21,5 cm, immerhin 1 cm länger als der bisherige Spitzenreiter.