Hallo,
hier die Auflösung des WE-R38,
Ailanthus altissima, drüsiger, chinesischer Götterbaum
der Name aylanto stammt wahrscheinlich aus dem malaiischen und bedeutet 'Baum des Himmels', Baum der bis in den Himmel wächst.
lat.: altissimus = sehr hoch
Familie: Simaroubaceae, Bitterholzgewächse, Bittereschengewächse
(Syn. Ailanthus glandulosa = drüsig)
bis 25 m hoher, schnellwachsender Baum mit rundlicher Krone. Bevorzugt sonnige warme Lagen, wächst aber auch auf schlechtesten Standorten. Zweige wenig überhängend, meist aufrecht oder waagwrecht stehend. Die Rinde ist hell,grünlich, graubraun, längstreifig gemustert. Der Stamm neigt zum Elefantenfuss.
Die Blätter sind 40-60 (+)cm lang, aus 13 -25 länglich, lanzettlichen bis 7 cm langen Blättchen zusammengesetzt. Blattrand bis auf 1-2 (seltener 3-4)grobe Zähne im unteren Bereich, ganzrandig. Diese Zähne die jeweils eine grosse Drüse tragen, sind ein sehr gutes Erkennungsmermal.
Blätter fallen spät ab, Herbstfärbung nicht der Rede wert.
Die unscheinbaren 10-20cm langen Blütenrispen erscheinen im Juni-Juli. Selbst habe ich sie noch nocht gerochen, sie sollen aber unangenehm riechen. Enthalten aber viel Nektar so, dass der Baum als Bienenweide gilt.
Die Früchte sind hellbraun bis leuchtend rote, geflügelte Nüschen.
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Götterbaumes ist China, er wurde 1750 in England eingeführt und ist mittlerweile in Europa und Nordamerika verwildert.
Schöner Solitärbaum, obwohl er stadtklimafest, krankheitsresistent und salzverträglich ist eignet er sich wegen der Brüchigkeit der Äste sowie seiner kurzen Lebensdauer (70-80 Jahre) nicht als Strassenbaum.
Wie der Kolben-Sumach bildet er, sehr zum leidwesen der Gartenbesitzer, Wurzelschösslinge.
Danke für's mitmachen und nochmals Gratulation an alle die gelöst haben.
LG Nalis
Wochenendrätsel 38
Moderatoren: LCV, stefan, tormi