Spannrückigkeit Hainbuche
Verfasst: 25 Mär 2021, 10:41
Hallo liebe Forums-Mitglieder,
ich war lange nicht mehr hier, würde mich jetzt aber gerne mit folgender Frage an euch wenden:
Hainbuchenstämme und -äste sind häufig bizarr geformt, was sicher oftmals an früherer Schneitelwirtschaft, an ihrer ausgeprägten Regenerationsfähigkeit, am Drehwuchs und vor allem an der Spannrückigkeit ihrer Stämme liegt.
Mich interessiert, worin der Vorteil der Spannrückigkeit liegt. Dazu habe ich nur wenig Befriedigendes wie "Holzfehler", "unregelmäßiges sekundäres Dickenwachstum" und "unregelmäßig entwickeltes Kambium aufgrund unzureichender Nährstoffversorgung" gefunden.
Meine Vermutung ist, dass die Spannrückigkeit den Bäumen eine effektive und sehr flexible Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen, vor allem an abiotische Faktoren (Bodenverschiebungen/Erosion, unter- und oberirdische Hindernisse, Lichtverhältnisse etc.), ermöglicht und dass ihre "Lebhaftigkeit" bzw. Regenerationsfähigkeit dabei manchmal zu überschießenden Reaktionen führt.
Wisst ihr Genaueres über dieses Phänomen?
Herzlichen Dank im Voraus für eure Antworten und viele Grüße,
Britta
ich war lange nicht mehr hier, würde mich jetzt aber gerne mit folgender Frage an euch wenden:
Hainbuchenstämme und -äste sind häufig bizarr geformt, was sicher oftmals an früherer Schneitelwirtschaft, an ihrer ausgeprägten Regenerationsfähigkeit, am Drehwuchs und vor allem an der Spannrückigkeit ihrer Stämme liegt.
Mich interessiert, worin der Vorteil der Spannrückigkeit liegt. Dazu habe ich nur wenig Befriedigendes wie "Holzfehler", "unregelmäßiges sekundäres Dickenwachstum" und "unregelmäßig entwickeltes Kambium aufgrund unzureichender Nährstoffversorgung" gefunden.
Meine Vermutung ist, dass die Spannrückigkeit den Bäumen eine effektive und sehr flexible Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen, vor allem an abiotische Faktoren (Bodenverschiebungen/Erosion, unter- und oberirdische Hindernisse, Lichtverhältnisse etc.), ermöglicht und dass ihre "Lebhaftigkeit" bzw. Regenerationsfähigkeit dabei manchmal zu überschießenden Reaktionen führt.
Wisst ihr Genaueres über dieses Phänomen?
Herzlichen Dank im Voraus für eure Antworten und viele Grüße,
Britta