Endlich Regen

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Spinnich
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Spinnich »

.......lange nicht gesehen, aber nach den letzten 7 ergiebigen Regentagen und der einsetzenden Schneeschmelze aus Rhöner Hochlagen wird der Bereich der Uferwiesen um unsere Gewässer Streu, Brend und (fränkische) Saale für einige Tage mal wieder zu einer fränkischen Seenplatte.
Im nahe gelegenen Ostheim, das mit 300 m ü. NHN etwa 50 m höher liegt und näher an der Rhön, als mein Wohnort, sind in der letzten Woche noch ca. 46 l/qm runtergekommen. Selbst in dem etwa gleich weit entfernten östlich gelegenen Bad Königshofen im Grabfeld (275 m ü. NHN) waren es noch ca. 38 l/qm (war schon trockenster Ort Bayerns).
Da sind die Wasserspeicher wieder einigermaßen aufgefüllt und dem Grundwasser tut das natürlich gut.
Schon die Monate August - Dezember (für die Wetterstation Ostheim v. d. Rhön) dank der etwas überdurchschnittlichen Regenmengen im August, Oktober besonders im November und auch leicht im Dezember mit fast 40 l im Plus (nur September war mal wieder mit nur 25 l sehr trocken).
Da sind also jetzt im Januar auch noch mal 25 l Überschuss drauf gekommen.
Auch der Temperaturverlauf in diesem Winter blieb bisher moderat, wenn man vom Ausreißer am 11. Januar mit -15,5°C mal absieht. In den tieferen Lagen waren dagegen nur etwa -8°C (allerdings an 2 Tagen) als Tiefstwerte zu verzeichnen. Nach DWD und nach dem globalen US-Wetterdienst sind bis zur Februarmitte auch keine Temperaturen unter -5°C mehr zu erwarten.

Wetterdaten Jan. für Ostheim v. d. Rhön.JPG
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Bei einem kleinen Ausflug heute musste ich in Bad Neustadt auf dem Weg zum Kurpark einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.
Der übliche Fußweg war nämlich streckenweise nur für "Baumradler" befahrbar.
Dennoch gab es zahlreiche Passanten an der Strecke und besonders Kinder hatten ihren Spaß.



LG Spinnich :wink:
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Baumradler vom Kurpark kommend
Baumradler vom Kurpark kommend
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plantschende Kinder
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Blick von Neuhaus (Nahe Kurpark) nach Bad Neustadt an der Saale (am See)
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- Georg Christoph Lichtenberg -

AndreasG.
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Re: Endlich Regen

Beitrag von AndreasG. »

Neulich hatten wir Tauwetter und binnen zwei Tagen war der gesamte Schnee geschmolzen. Am Samstag früh morgens um vier oder fünf Uhr war praktisches alles weg und etwas später so gegen neun war wieder alles weiß. Die Kaltfront war angekommen und hatte Schnee dabei. Dadurch gab es beinahe den gesamten Januar durchgehend eine Schneedecke, also mindestens an zwanzig Tagen. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Früher wären wir über so wenig Schnee froh gewesen, denn 50 cm waren damals durchaus normal, heutzutage ist es umgekehrt, da freut man sich über jede Flocke.
Leider liefert unsere Wetterstation im Ort seit Sommer keine Daten mehr. Anscheinend gibt es dort einen neuen Betreiber, der die Daten nicht mehr herausrückt. Deshalb fehlen mir die konkreten Werte und ich kann immer nur nachschauen, was bei uns in der Umgebung heruntergekommen ist. Der nächste Datenlieferant ist über 10 km entfernt.

Spinnich
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Spinnich »

Na ja,

für mein Kaff gibt es auch keine Messstation direkt am Ort und Vorhersagen beziehen sich oft nicht auf den Ort sondern auf Bad Neustadt/S, auch Luftlinie 5 km weg.

Die nächsten Mess-Stationen sind etwa 12 km weg und die Messwerte weichen schon mal bei einigen Wetterlagen stärker ab.
Da sind schon mal 5°C keine Seltenheit. Auch die Regenmengen sind schon abweichend, vor der Rhön immer deutlich mehr, als im Grabfeld.
Aus eigener Anschauung (Regenmesser) kann ich mich fast immer an den niedrigsten Werten beim Niederschlag und gemittelten Tiefstwerten orientieren. Bei den Höchstwerten sind natürlich vor der Rhön die Spitzenwerte wiederum etwas niedriger. Bei nebliger Witterung kann es dort dafür eher mal sonnig werden.

Als Grundlage und Tendenz ist das aber schon ganz brauchbar.
Letztendlich bringt nicht mal eine Messstation innerorts immer greifbare Ergebnisse.
Starkhagel in meinem Garten und am Wohnhaus und 150 m weiter auch 50 m höher gelegen "NICHTS". Habe ich eben auch schon mal erlebt.

LG Spinnich :roll:
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LCV
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Re: Endlich Regen

Beitrag von LCV »

Seit 14 Jahren ist es auch bei uns wieder mal kalt geworden.
Über drei Tage (bis gestern morgen) waren es 8.00 Uhr -12° C und
blieb im leichten Minusbereich auch tagsüber. Kurz vorher war ich
noch am Altrhein, wo schon einige Bäume unter Wasser standen.

Heute nacht ging es nur noch auf -5° C, wohl weil sich eine leichte
Wolkendecke gebildet hat. Die Sonne kommt nicht richtig durch,
aber 11.00 Uhr sind wir schon bei + 5° C. Ich hoffe, das war es mit
der Kälte, wobei wir hier noch glimpflich davon gekommen sind.
Der Vegetation dürften diese 3 Tage nicht geschadet haben, bestenfalls
könnten ein paar fest eingepflanzte Palmen etwas zurückgefroren sein.

Ich vertrete aber schon seit Jahren die Ansicht, dass die Klimaerwärmung
mittelfristig für deutlich kältere Winter sorgen könnte. Das an den
Polkappen, in Grönland und allen Gletschern abschmelzende Eis lässt
nicht nur den Meeresspiegel steigen, es kühlt auch ab.

In den 60er Jahren wollte ein Russe einen Damm in der Beringstraße
bauen, um mit den Strömungen Energie zu gewinnen. Man stoppte das
zum Glück, da vermutlich eine künstliche Eiszeit entstanden wäre.
Etwas Ähnliches, nur langsamer, geschieht jetzt. Kürzlich las ich, dass
inzwischen einige Wissenschaftler das erkannt haben und schon ab 2130
eine Mini-Eiszeit voraussagen. Wenn das so eintritt, müssen wir mit viel
extremeren Temperaturen rechnen. Während man im Sommer zunächst
Hitzerekorde und Trockenheit erwarten kann, wird es im Winter eisig.
Einen kleinen Vorgeschmack gab es gerade im Raum Berchtesgaden mit
ca. - 39° C.

Damit könnten aber die Überlegungen der Forstwirtschaft, welche Bäume
den sommerlichen Anforderungen standhalten, total falsch sein. Denn
Bäume, die große Trockenheit und Hitze vertragen, müssten dann im
Winter dafür ebenfalls Trockenheit und extreme Kälte aushalten. In der
Übergangszeit dürfte es dafür sehr nass werden (Schneeschmelze und
Überschwemmungen). Alles in allem keine guten Aussichten.

Spinnich
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Spinnich »

Hallo

zu Franks Prognose möchte ich anmerken, dass Hitze und Kälte-Extremada oft durch nachlassen und daher stärkeres mäandern der Jetstreams ausgelöst werden. Anstieg des Meeresspiegels und Methan und Co2 sind nur ein Teil der Geschichte.
Neben den zu erwartenden Schwankungen bei der Intensität der Jetstreams werden womöglich auch Beeinträchtigung der Meeresströmungen bald unser Klima beeinträchtigen.
Dazu kommt der weltweit fortschreitende Holzeinschlag. Das dies unser bzw. das weltweite Klima beeinträchtigt ist ja bekannt, weniger ist klar ist welche Effekte da alles wirken.
Dass es z. B. über dem Amazonas Urwald sogenannte fliegende Flüsse gibt ist inzwischen allgemein in der Wissenschaftsgemeinde akzeptiert.
Die russische Forscherin und Atomphysikerin, die am Institut für Kernphysik in St. Petersburg unter ihrem Mentor Gorschkow sich die Freiheit nehmen konnte, nicht nur in ihrer Freizeit im hohen Norden Russlands Wetter Aufzeichnungen zu machen, hat nun nach 25 Jahren des Reisetätigkeit und meteorologischer Beobachtungen in den letzten 10 Jahren innerhalb des Instituts eine Theorie entwickelt, wie Russlands boreale Wälder das Klima in Nordasien regulieren.
Bei diesem physikalischen Modell beschreibt sie, und das ist absolut neu und noch sehr umstritten, wie der emittierte Wasserdampf nicht nur von Luftströmen verteilt wird sondern selbst diese Luftströme erzeugt und antreibt.
Das bedeutet das diese von Wäldern erzeugte Luftströme aus Europa und Sibirien die Feuchtigkeit (fliegenden Flüsse) über die Mongolei bis nach China transportiert und dort die Flüsse speist und das Tiefland (Chinas Kornkammer) mit dem nötigen Wasser versorgt.
Eine der Kernaussagen, die sich aus ihren Forschungen ableitet, Wälder wachsen nicht nur, wo das Wetter dafür günstig ist, sie machen das Wetter!
Nur dadurch ist zu Verstehen wie große Kontinentale Waldgebiete fernab der Ozeane überhaupt existieren können.
Immerhin wird ihre Idee der biotischen Pumpe doch nicht von allen halsstarrigen Vertretern bisheriger (lückenhafter)Thesen (männlichen, westlichen Wettermodellierern) bekämpft, sondern bei dem Walökologen Douglas Sheil der norwegischen Universität für Umwelt u. Biowissenschaften und dem Landforscher David Ellison der Universität Bern fällt es auf fruchtbaren Boden (er warnte vor der WHO in einer Studie wegen der Abholzung im Kongobecken, da 40 % des Niederschlags in Äthiopien von dort verursacht sind).
2010 reichten Makarieva, Gorschkov, Sheil, Nobre (Klimaforscher vom bras. Nat. Inst. für Weltraumforschung in Sao Jose dos Campos) und der Ökologe Bai Lian Li University of California, Riverside) in der Fachzeitschrift "Atmosphäric Chemistry and Physiks" einen Beitrag 'Beschreibung der biotischen Pumpe' ein.
Erst nach Monaten fanden sich zwei Wissenschaftler für ein Review. Während der Meteorologe Issac Held (Princeton University) empfahl den Beitrag abzulehnen, wogegen Judith Curry, Atmosphärenforscherin am Georgia Institute of Technology als Zweiflerin der bisherigen Modelle atm. Dynamik es für wichtig hielt, die Arbeit zu veröffentlichen.
Erst nach 3 jährigem Streit der Gutachter entschloss sich die Zeitschrift gegen die Ablehnung von Held dann doch zu einer Veröffentlichung.
Während es nach wie vor Vorbehalte und Ablehnung gibt findet sich z. B. mit dem Meteorologen J. Marengo (Leiter des Nat. Zentrums zur Überwachung und Warnung vor Naturkatastrophen) ein weiterer Befürworter der Theorie und des entwickelten Modells.
Wenn ich bedenke dass es immer noch sogenannte Klimaleugner in politischen Ämtern gibt (nach Trump ist zumindest der "Verbrecher" Bolsonaro noch verheerend aktiv).
Marengo hält wohl mit einigem Sachverstand die Russen für die besten Theoretiker in der Forschergemeinde.
Inzwischen gibt es auch wieder neuen Streit über den Einfluss des Modells auf tropische Wirbelstürme (fehlen im Südatlantik, weil Amazonas und Kongo-Regenwald ihnen zu viel Feuchtigkeit entziehen).
Auch wenn eine weitere Arbeit bei der selben Zeitschrift eingereicht wurde (die vielleicht wieder von westl. Gutachtern abgelehnt wird), so hat ihre Forschung in Russland Wurzeln geschlagen (trotz der natürlichen Trägheit der Wissenschaft).
Die Russische Regierung und Bundesforstverwaltung erwägt neben den streng geschützten Gebieten (Naturschutz) nun auch weitere Gebiete als Klimaschutzgebiete aus der offenen Nutzung zu nehmen.

https://www.spektrum.de/magazin/wipfel- ... ik/1795025
https://www.spektrum.de/news/revolution ... ine/987877
https://www.zeit.de/online/2009/20/erde ... age.com%2F
https://www.deutschlandfunk.de/streit-u ... _id=244366
https://www.tagesspiegel.de/politik/ama ... 55946.html
https://www.sciencemag.org/news/2020/06 ... -make-wind
https://apps.derstandard.at/privacywall ... -versiegen
http://www.schattenblick.de/infopool/um ... a0002.html

LG Spinnich :shock:
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AndreasG.
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Re: Endlich Regen

Beitrag von AndreasG. »

Der letzte Niederschlag ist nun auch wieder eine Weile her. Heute regnet es endlich wieder einmal. Ist aber nur ein Regenband, das durchzieht und danach wurde schon wieder schönes Wetter angedroht.

Spinnich
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Spinnich »

Stimmt, nach Ende der Starkfrostperiode gab es keinen Tropfen mehr und heute sollten ja bis zu 0,55 mm auf uns nieder prasseln.
Ganz so viel war es dann aber wohl nicht.
Es reichte aber um etwas Saharstaub und sonstige Schmutzablagerungen tropfenweise in die Regentonne zu befördern, die ich dann nochmal ausgeleert und ausgeschwenkt habe. Wie erwartet stellte sich der Nieselregen ein, während ich beim Einkaufen war und endete genau, als ich wieder zurück war.
Na ja der nächste ergiebige Regen ist ja auch laut Wetterprognose schon in Sicht. In etwa 14 tagen soll es Do, Fr und Samstag insgesamt sogar 2,2 mm Regen geben.

LG Spinnich :o
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Cryptomeria
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Cryptomeria »

Obwohl der Schnee noch nicht überall bei uns geschmolzen ist, wird es leider auch schon wieder recht trocken. Wenn sich da in den nächsten Wochen nicht einiges tut und das Frühjahr - wie regelmäßig in den letzten Jahren - trocken und warm wird, kann man schon wieder erahnen, wie das Jahr verlaufen kann. Ich bin gespannt.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

AndreasG.
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Re: Endlich Regen

Beitrag von AndreasG. »

Laut Tagesschau war der diesjährige Winter wieder deutlich zu warm.

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Re: Endlich Regen

Beitrag von AndreasG. »


Cryptomeria
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Cryptomeria »

Im Süden war es ja in weiten Bereichen gut nass, aber bei uns im Norden war der Winter wieder zu trocken. Vor allem der Februar und bis jetzt der März brachte nichts Nennenswertes.
VG Wolfgang
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Spinnich
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Spinnich »

Zwar hat es bei uns im Januar überdurchschnittlich und in der 1. Februar Woche sogar noch mal fast 40 l geregnet, aber seit dem 08. Februar bis heute bei vorwiegend sonnigem Wetter - und jetzt sogar noch bei -7 bis - 9°C trockener Kälte und Nordwind - war es extrem trocken und die Niederschläge - falls man das so nennen will - haben sich gerade mal auf 4 l aufsummiert.
Allerdings ist Besserung in Sicht, denn nach Ende der Frostperiode sollen nach einhelliger Meinung aller Wettermodelle beginnend ab Do dem 11 März mehrere Regentage insgesamt (bis zum Mo dem 15. März) die Niederschlagsmengen auf über 20-30 l akkumulieren.
Da werde ich dann endlich mal meine Regentonnen wieder befüllen können.

LG Spinnich :)
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Re: Endlich Regen

Beitrag von Spinnich »

Ich hoffe ihr habt auch eure Wasserreservoirs gefüllt, denn die nächsten Tage soll es ja wieder trocken, sonnig werden mit einigen stärkeren Nachtfrösten.

Die (am 08.03. aktualisierten) Regenprognosen (bis inclusive zum 15.03) hatte ich mir mal aufgeschrieben, denn ich wollte mal sehen was dran ist, wenn alle Langfristprognosen nun von Niederschlagsmengen von 30-40 mm ausgehen und die australische Vorhersage (Access: Global Australian Standard) lag gar bei 50 mm.
Lediglich Europa -HD (ICON-EU) lag mit 17 mm deutlich niedriger.

Tatsächlich ergibt die Rückschau, dass es in den Nachbarlandkreisen (immer höhere Niederschlagswerte) wohl etwa 30 mm ergeben hatte.
In den nächsten Wetterstationen im Landkreis waren es für Bad Königshofen 16 mm und für Ostheim /Rhön 20,6 mm.
Im eigenen Regenmesser haben sich auch immerhin 20 mm angesammelt.
Da hatte ich das Glück, dass am Freitag dem 12.03. tagsüber, anders als bei den mickrigen 2,9 mm für Bad Königshofen (morgens, abends) noch mittags ca. 4 mm durch eine kleine treffsichere Wolkenzelle obendrauf gekommen waren.
Versteht sich, dass die bekannten Wettermodelle wie WetterOnline/wetter.com trotz stdl. Niederschlagsangaben natürlich diese kleine Dusche nicht auf dem Schirm hatten.

Die Norm-Niederschlagsmenge für März liegt übrigens bei 36,5 mm (für Bad Königshofen) und es ist für den Rest des Monats kaum noch Regen in Sicht: 0 mm nach Deutscher Wetterdienst und 4 mm nach Global US Standard (jeweils bis 25.03). Das sieht nach einem erheblichen Defizit aus.

Bei den letzten nächtlichen Temperatureinbrüchen lagen übrigens alle Modelle bei den Tiefstwerten für den 06., 07. u. 08.03. meist deutlich über den tatsächlichen Werten (für Bad Königshofen), wo nur der Global Canadian Standard (GEM) mit Minus 6,7°C, 8,2°C und 3,6°C nahe an die tatsächlichen Tiefstwerte von -9,3°C, -9,7°C und -6,3°C heranreichte.
Für die Station Ostheim waren die Werte (wie meist) etwas milder bis -7,9°C (wird etwas von der Rhön abgeschirmt und Kaltluft kann abfließen, anders als in der Fläche).
Da ich nicht am Ortsrand wohne und daher am Wohnhaus nicht die maßgeblichen Tiefstwerte ablesen kann, sind die -5,5°C am MinMax-Thermometer nicht repräsentativ.
Die Prognose von GEM lag allerdings bei der abklingenden Frostperiode der nächsten Tage auch daneben, denn statt Minus 7,6°C und Minus 8,2°C wurden in Bad Königshofen/Ostheim nur mehr -5,6°C/ -3,8°C für den 09.03 und bereits jeweils +1,1°C als Tiefstwerte für den 10.03. erzielt.

LG Spinnich :shock:
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