"Europäischer Baum des Jahres"

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LCV
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von LCV »

Hallo Martin,

nur meine Meinung: An den aktuellen Baum des Jahres (= Flatterulme)
würde ich mich eher nicht dranhängen. Wir sollten für etwas Unterscheidung
sorgen. Außerdem würde das die Möglichkeiten der sich beteiligenden
Forumer stark einschränken. Ohne das dies ein Grund für mich sein soll,
ich wüsste in unserer Gegend keine Flatterulme, die als Kandidat taugt.

Gruß Frank

Spinnich
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Spinnich »

Hallo

Auf den Baum des Jahres (Flatterulme) kann man sich zwar eventuell verständigen, allerdings muss man sich durchaus nicht zwingend an die Vorgabe der „BAUM DES JAHRES – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ (Schleswig Holstein) anlehnen. In anderen europäischen Ländern werden ja durchaus wieder ganz andere Bäume zum Baum des Jahres gekürt.

Man könnte auch ähnlich wie der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. Das Höhlentier des Jahres nach eigenem Gusto kürt (um der Öffentlichkeit und bei Behörden auf die kaum bekannte zoologische Artenvielfalt in unterirdischen Lebensräumen Hinweise zu geben) einen eigenen Weg gehen.

Beispielsweise könnte man bestimmte Lebensräume thematisieren, z. B. Pionierbaumarten, wie die Sand- bzw. Weißbirke, die als erste auf Brach-, Trümmer- und Kahlflächen siedeln.
Im Register sind ja doch einige Exemplare gelistet: Register-Nr.: 5026, 3950, 3117, 4103, 4724, 4350, 4043.
Oder beispielsweise auf bedrohte Baumarten abzielen wie die Eschen (Eschentriebsterben) oder die Ulmen (siehe Baum des Jahres) oder auf den wichtigen aber durchaus auch vom Klimawandel bedrohten Bergwald abzielen.
Laut Wikipedia finden sich im Bergmischwald der Alpen neben der Buche in den höheren Lagen als Gebirgsnadelwald die Gemeine Fichte, die Europäische Lärche und Kiefern-Arten bestandsbildend, in den südlichen Teilen auch Eichen-Arten und die Edelkastanie und des weiteren in Mischwaldstrukturen Weiß-Tanne, Zirbelkiefer, Berg-Ahorn, Linden-Arten, die Gemeine Esche, Vogelbeere, Echte Mehlbeere und Grün-Erle.

Interessant ist, dass in unserem Register noch kein einziges Exemplar einer Bergkiefer (Pinus mugo) zu finden ist, ja es ist auch im Steckbrief noch gar keine Beschreibung zu Berg-Kiefer, Berg-Föhre vorhanden.

Wenigstens von der stattlich werdenden Zirbel-Kiefer (Pinus cembra) auch Arve genannt gibt es eine Beschreibung und tatsächlich auch zwei Register-Einträge: 3354 und 358, letzterer mit Bild - Arve im Steinernen Meer, 600 Jahre alt!

Natürlich kann man auch die Art des Baumes völlig freistellen und nur nach der Ästhetik auswählen.
Aber wenn man einen Themen-Aufhänger möchte, kann man sich sicher auch an solchen Gedanken orientieren.
LG Spinnich :mrgreen:
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -

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baumlaeufer
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von baumlaeufer »

Danke für die zahlreichen Beiträge !

Aber das geht mir doch ein wenig am Thema vorbei, unseren eigenen Jahreschampion hier im Forum zu wählen. Das macht die DDG auch.

Zwei Gedanken von mir, doch bitte hier in der Community zu überlegen, ein wenig mehr mit zu investieren:

- Da wird in Europa der Baum des Jahres gewählt. egal welcher Baum es auch wird, aber bei unserer Geschichte mit Eiche auf den Münzen und unserer im Wald verhafteten Romantik müssen wir dabei sein !

-Wenn die DDG, aus deren Gründen klar, das Betätigungsfeld freigibt- was ich als DDG Mitglied mit ein wenig Durchblick in die Championstree Liste verstehe- sollten wir ernsthaft überlegen, aus unserem "Mauerblümchendasein" ein wenig herauszurücken .

Fröhlich hat mit seinem Werk uns die Wurzeln geliefert , hier sind definitiv Baumfreunde dabei, für unser Land ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit über unser Land hinaus verdient.

Deswegen bin ich dafür , doch ernsthaft zu überlegen, daran teilzunehmen. Eigene "Blümchenwettbewerbe" im Land haben wir genug. Suchen wir bitte eine breite Präsenz für unsere Kultur um alte Bäume und die Verpflichtung, dieses Erbe in der Wahrnehmung zu erkennen, zu schützen und zu pflegen.

Thomas Pakenham als Vorsitzender der Irish Tree Society gab mir schon 2011 verstehen, was wir Deutsche für ein beachtenswertes Erbe haben. Jeroen Pater als NIederländer widmet den deutschen Eichen ein fundamentales Werk, Michael Brunner als Schweizer bewundert die Lindenkultur in seinem Buch.Vorbildlich, Danke aber ich finde , es wird Zeit, das wir unseren Teil dazu betragen!

Ich habe jahrelang " geworben" , Fröhlichs Werk hier Online zu erstellen. Die Admins brauchten Zeit, es dauerte. Gabi Paubandt hat mit ihrem Werk die Wurzeln zum Online Register hier geschaffen, zig Baumfreunde helfen daran mit. Wir haben einen Bestand von 6500 Bäumen in Deutschland, zumeist mit Bild, Zustand und Koordinaten.

Ahnten die Admins, vor Jahren, als sie das Register einrichteten, welche Wirkung auf die Zukunft der Baumkunde.de Plattform es hat ?

Alte Bäume sind Geschichtszeugen, sie haben eine eigene Website und erleben die Gesellschaft- siehe Krüsellinde in Altenberge !

Es wird Zeit, den Horizont auf dieser Basis zu erweitern und am Tree of the Year Project teilzunehmen !

Baumlaeufer


...Bin dann mal weg, für drei Wochen...
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de

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LCV
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von LCV »

Hallo Wolfgang,

das mag ja alles richtig sein. Aber nur ganz wenige Leute haben die Zeit, um auch noch Reisen zu unternehmen.
Wer noch im Berufsleben steht, muss mit seinem Jahresurlaub planen - wohl in erster Linie für und mit der Familie.

Wer in Rente ist und Zeit hätte, ist möglicherweise gesundheitlich nicht (mehr) in der Lage oder es ist angesichts
der meist kargen Renten auch ein finanzielles Problem. Ich selbst kann mich auch nicht binden, da ich feste
Verpflichtungen als "Clubchef" habe (3 - 4 Events im Jahr) und diese nicht einfach absagen kann, wenn man zufällig
in der Zeit nach Brüssel fahren müsste.

Wir sollten hier etwas nicht verwechseln:
Wir sind eine Gruppe von Baumfreunden, die ohne jegliche Verpflichtung im Forum tätig sind. Dieser harte Kern
dürfte vielleicht bei 50 Leuten liegen, denn die Zahl der sog. User umfasst ja auch Einmal-Poster oder Leute, die
nur mitlesen, aber keinen Beitrag schreiben.

Es wäre etwas anderes, wenn es einen Schirmherrn gäbe, z.B. eine Universität, eine Stadtverwaltung o. ä.,
die den bürokratischen Teil der Aktion übernimmt. Mal abgesehen davon, ich habe weder in der Presse noch im
TV je etwas von dieser Wahl gehört/gesehen. Das Marketing scheint also nicht besonders zu sein. Nur über die
einschlägigen Plattformen findet man Informationen. Im Fernsehen kommt hin und wieder mal: Der Baum des
Jahres, der Vogel des Jahres usw. ist in diesem Jahr: ...

Es wäre aber vor allem sinnvoll, dass bei der zum großen Teil ahnungslosen Bevölkerung (was Biologie angeht)
durch solche Aktionen etwas mehr Interesse geweckt wird. Ich wette, 90% der Leute können gerade noch eine
Birke von einer Eiche unterscheiden, wenn es die klassische Form ist (weiße Rinde bei der Birke, typisches Blatt
bei der Eiche). Dass es ein paar hundert Eichenarten gibt, aber nur ein kleiner Teil solche Blätter hat, wissen die
wenigsten.

Auf das Marketing der Europawahl haben wir keinen Einfluss. Aber eine interne Wahl in Baumkunde könnte man
zu weiteren Aktionen nutzen. Es wäre sogar denkbar, dass man nach erfolgter Wahl die Stadtverwaltung des
Siegers anspricht und diese vielleicht sogar dafür begeistern kann, mit diesem Baum am europäischen Wettbewerb
teilzunehmen. Eine Stadtverwaltung hat andere Möglichkeiten als wir. Die könnten auch ein entsprechendes
Budget einrichten und dann eine kleine Delegation auf "Dienstreise" nach Brüssel schicken.

Vor allem könnten wir "unser" Wahlergebnis an einschlägige Zeitschriften weiterreichen und sogar in
den beliebten Nachmittagssendungen (z.B. in Ba-Wü "Kaffee oder Tee") erscheinen. Dies würde einerseits
den Zuschauern Bäume näher bringen, andererseits auch etwas Werbung für unser Forum beinhalten, ganz
ohne nennenswerten finanziellen Aufwand.

Es wäre sogar für meinen Club leichter, so etwas zu organisieren, da es Clubbeiträge und ein Jahresbudget
gibt. Nur geht es bei uns um etwas ganz anderes. Wäre Baumkunde ein Verein mit einem entsprechenden
Beitragsaufkommen, könnte der Vorstand beschließen, in dieser Sache aktiv zu werden. Aber das Forum besteht
aus Usern, die in den meisten Fällen nur nach Nickname bekannt sind und man oft nicht einmal weiß, wo sie
zu Hause sind. Mit einigen wenigen gibt es engere Kontakte, auch über E-mail oder Telefon und ganz wenige
kenne ich persönlich. Das ist eine denkbar schlechte Voraussetzung, um etwas auf die Beine zu stellen.

Ich möchte noch anmerken, dass ich mich nicht darum reiße, hier eine interne Wahl zu organisieren,
es aber machen könnte, sofern es vom PC aus bewerkstelligt werden kann.

Aber, Wolfgang, alternativ kannst Du ja mit den Editoren des Baumregisters sprechen, ob Ihr an der
Europawahl teilnehmen wollt. Da gibt es ja die etwas engeren Kontakte. Eine Vorauswahl hier im Forum
wäre aber auf jeden Fall sinnvoll.

Gruß Frank

Gata
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Gata »

LCV hat geschrieben:
07 Mär 2019, 12:07
Hallo Wolfgang,

das mag ja alles richtig sein. Aber nur ganz wenige Leute haben die Zeit, um auch noch Reisen zu unternehmen.
Wer noch im Berufsleben steht, muss mit seinem Jahresurlaub planen - wohl in erster Linie für und mit der Familie.

Wer in Rente ist und Zeit hätte, ist möglicherweise gesundheitlich nicht (mehr) in der Lage oder es ist angesichts
der meist kargen Renten auch ein finanzielles Problem.

Gruß Frank
Diese Probleme gibt es in den anderen teilnehmenden Ländern sicher auch und trotzdem bekommen sie es hin.
Ich finde, unser Kreis hier im Forum ist zu klein, um für solch ein umfangreiches Projekt genug Bewerber zu finden.
Der " Unterbau" muss grösser sein.
Die Umweltminister der Länder, die Naturschutzbehörden derselben oder die dt. Arboreten, oder bot. Gärten, um nur einige zu nennen, müssten durch Aufrufe und Öffentlichkeitsarbeit zur Mitarbeit aufrufen. Dann könnte das Projekt gelingen.

LG

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stefan
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von stefan »

Gata hat geschrieben:
08 Mär 2019, 07:40
...
Diese Probleme gibt es in den anderen teilnehmenden Ländern sicher auch und trotzdem bekommen sie es hin.
Ich finde, unser Kreis hier im Forum ist zu klein, um für solch ein umfangreiches Projekt genug Bewerber zu finden.
Der " Unterbau" muss grösser sein.
Die Umweltminister der Länder, die Naturschutzbehörden derselben oder die dt. Arboreten, oder bot. Gärten, um nur einige zu nennen, müssten durch Aufrufe und Öffentlichkeitsarbeit zur Mitarbeit aufrufen. Dann könnte das Projekt gelingen.

LG
Es gibt ein bisschen viele "Vogel des Jahres", "Baum des Jahres", "Boden des Jahres", "Gestein des Jahres" ... teils deutschlandweit, teils international.
Ich halte eher wenig davon, 'was Neues dieser Liste hinzuzufügen.
Soweit ich das übersehe, gibt es aber immer eine "Komission", die sich berufen fühlt, das entsprechende "xxx des Jahres" zu kreieren.
Insofern ist Gatas Hinweis das Entscheidende: es muss sich eine Gruppierung finden, die das in die Hand nimmt. Und wenn die DDG ablehnt, fehlt ein wichtiger Mitstreiter.

Gruß
Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)


https://baum-des-tages.blogspot.de/

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LCV
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von LCV »

Hallo Stefan,

als Wolfgang (Baumläufer) das fragte, waren ja die Modalitäten
noch nicht bekannt. Ich habe wenig Lust, mich im Hobbybereich mit
Bürokratie herumzuschlagen. Ich hatte nur ein paar Möglichkeiten
aufzeigen wollen, wie man evtl. etwas machen könnte.
Inzwischen bin ich der Ansicht, wir vergessen das Ganze! Der Aufwand
steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Wie schon erwähnt, habe ich in den Medien noch nie von dieser Wahl
gehört und bin nur hier durch das Forum informiert worden. Damit
geht die Sache eigentlich an den wünschenswerten Intentionen vorbei.
Sinn macht es nur, wenn die "breite Masse" dadurch auf Bäume, Natur
usw. aufmerksam und etwas sensibler im Umgang mit Bäumen wird.
Es werden immer noch zu viele Bäume aus fadenscheinigen Gründen gefällt.
Vor einigen Tagen wurde eine 90-jährige Trauerweide umgemacht, weil
die Hausbewohner das Laub stört. Es gab keinerlei Gefährdung. Eine
zweite, noch schönere, musste schon vor Jahren sterben. Begründung:
Der nordwestlich des Hauses stehende Baum würde die Sonnenkollektoren
beschatten. Also schon fast eine Frechheit, solchen Blödsinn anzuführen.
Deshalb bin ich für jede Aktion, die tatsächlich die Zielgruppe erreicht.
Aber der Aufwand muss überschaubar sein und der Nutzen ersichtlich.

Gruß Frank

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Chris Gurk
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Chris Gurk »

Guten Abend.
Wolfgang hatte mich gebeten, dass ich hier Präsenz zeige.
Ich verstehe allerdings momentan noch nicht ganz, worauf Ihr hier hinaus wollt.
Im Forum lassen sich doch Abstimmungen organisieren, um in unserem Wirkungskreis auch Umfragen zu starten.
Das ist aber bestimmt jetzt nicht das Ziel hier, oder?
Ich bin etwas ratlos, was die Fragestellung und auch die Umsetzung angeht.
Fühle mich selbst dazu auch nicht berufen und weiß auch nicht, wie ich helfen könnte.
Viele Grüße
Chris

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LCV
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von LCV »

Hallo Chris,

bei der aktuellen Wahl ist Deutschland nicht mehr vertreten, da die DDG ausgestiegen ist
(inzwischen weiß man, aus gutem Grund).
Deshalb fragte ich, ob man die Teilnahme 2020 über Baumkunde organisieren könnte.
Wie Wolfgang dann erfuhr, ist das allerdings mit einiger Bürokratie, Kosten und der
Reise einer Delegation nach Brüssel verbunden.

Ich kann da nur für mich sprechen. Ich halte es nicht für durchführbar.

Deshalb ersatzweise eine interne Wahl hier und evtl. würde sich ja die Gemeinde/Stadt am
Standort des Gewinners der Sache annehmen und die Teilnahme an der Europawahl organisieren.

Dagegen kamen dann Einwände, derartige Wahlen gäbe es zur Genüge. Somit halte ich das
Projekt schon für gestorben. Wenn jemand anderer Ansicht ist, Kosten übernehmen will
oder Sponsoren findet, sollte der sich melden.

Gruß Frank

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Palme
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Palme »

LCV hat geschrieben:
09 Mär 2019, 23:40
Dagegen kamen dann Einwände, derartige Wahlen gäbe es zur Genüge. Somit halte ich das
Projekt schon für gestorben. Wenn jemand anderer Ansicht ist, Kosten übernehmen will
oder Sponsoren findet, sollte der sich melden.
Hallo Frank,
so schnell sollte man eine Idee oder Projekt nicht sterben lassen.
Das wäre ja so als wenn man einen jungen Baum einfach umknickt.
Wir brauchen eine breitere Meinungsbildung.
Es ist hier wie in anderen Foren, viele User aber nur wenige Meinungsbildner.
Deinen Vorschlag finde ich sehr gut, der kann mit wenig Aufwand umgesetzt werden.
Wie wäre es mit einer Umfrage an alle User?
:) Martin
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Palme »

Palme hat geschrieben:
10 Mär 2019, 13:04
Wie wäre es mit einer Umfrage an alle User?
Ich bin zu neu im Forum und habe noch keine Umfrage gesehen oder mitgemacht.
Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass man die User nicht so leicht aktivieren kann.
Es sind 7847 Mitglieder registriert, aber nur wenige regelmäßig aktiv.
Wahrscheinlich können aber sehr viele per Mail aktiviert werden.
Deshalb schlage ich eine Umfrage per Mail vor.
Die Fragen dazu sollten vom Moderatoren Team kommen.
Damit viele mitmachen muss es so einfach wie möglich sein.
:) Martin
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von LCV »

Hallo Martin,

per Mail geht eher nicht. Die E-mail-Adressen sind nicht frei verfügbar (Datenschutz)
und wen soll man denn anschreiben? Die passiven User werden nicht reagieren,
die aktiven können hier lesen und auch antworten.

Man muss es aber auch realistisch sehen. Der Thread besteht seit fast 1 Monat.
Den meisten Usern ist es wohl egal oder sie haben keine Meinung. Auf dieser
Basis kann man nicht arbeiten.

Meinen Vorschlag der vorerst internen Wahl könnte ich noch ohne großen Aufwand
umsetzen. Aber wie schon angemerkt wurde: "Blümchenwahlen" gibt es genug.
Es macht nur Sinn, wenn in der Folge eine AG gegründet wird, die das dann
auch weiter führt (was aber in einem Forum kaum machbar ist) oder wenn man
tatsächlich eine Institution findet, die Leute und auch finanzielle Mittel zur
Verfügung stellt.

Bevor es hier keine breite Zustimmung gibt, es wenigstens auf meine Weise
zu probieren oder jemand einen anderen praktikablen Vorschlag macht, können
wir das wirklich vergessen.

Gruß Frank

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Palme
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Palme »

LCV hat geschrieben:
10 Mär 2019, 13:34
Man muss es aber auch realistisch sehen. Der Thread besteht seit fast 1 Monat.
Den meisten Usern ist es wohl egal oder sie haben keine Meinung. Auf dieser
Basis kann man nicht arbeiten.
Ist denn irgendwo ersichtlich, wie viele User diesen Thread verfolgen?
:( Martin
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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von LCV »

Hallo Martin,

es gibt bis jetzt knapp 1800 Aufrufe, aber das sagt nicht viel.
Entscheidend ist, wieviele User sich an der Diskussion beteiligen.
Das sind noch nicht einmal 10. Fragst Du jetzt diese wenigen,
ob sie eine Aufgabe übernehmen würden, dann wirst Du sehen,
dass da fast nichts geht.

Ich würde sagen, rufen wir doch mal die User auf, sich wenigstens
mal mit einer Meinung zu melden. Wenn sich in den nächsten Tagen
eine deutliche Steigerung ergibt, könnte man eine Umfrage starten.

Gruß Frank

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Re: "Europäischer Baum des Jahres"

Beitrag von Palme »

Ich mach mal den Anfang.
Das Baumkunde Forum sollte einen eigenen Vorschlag für den Europäischen Baum des Jahres 2020 machen.
Wer ist dafür?
Wer ist dagegen?


Eine knappe Antwort ist vorerst ausreichend.
:) Martin
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:) Palme

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