Koniferen

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Kiefernspezi
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Koniferen

Beitrag von Kiefernspezi » 27 Mär 2016, 14:08

Hallo, diesen Artikel sollte man gelesen haben - sowohl als Koniferen-Fan, als auch als Koniferen-Skeptiker.
Aus meiner persönlichen Sicht legt er die Grundlagen für beide Standpunkte gut dar:
http://www.awmagazin.de/garten/pflanzen ... r-konifere

Ich persönlich kann mich nur anschließen: Koniferen müssen meist erst sehr alt werden, um nach etwas auszusehen. Früher fand ich z.B. Scheinzypressen und Wacholder sterbenslangweilig. Lebensbäume sowieso.
Wenn man dann aber die "Originale" an den Naturstandorten gesehen hat, wird einem erstmal klar, wie unrecht man den Pflanzen tut, die ja nichts dafür können, dass sie wie industrielle Massenware über die Gärten verteilt und unsachgemäß gepflanzt wurden.

Ein Beispiel davon, wie (fiktive Spekulation :wink: :D) scheinbar eine nachbarliche Feindschaft aus dem Ruder laufen kann, zeigt das Beispiel dieser Hecke: eine Hecke aus 20 m hohen Mammutbäumen.
Das kann natürlich auf Dauer nicht gut gehen. :lol:
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Hecke aus Mammutbäumen hinter den Häusern
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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 27 Mär 2016, 15:51

Unabhängig von den alten Veteranen, die ihren eigenen Charakter haben und urig und knorrig aussehen und mich immer faszinieren, darf es in meinem Garten über Winter nicht völlig kahl sein. Deshalb pflanze ich auch gerne immergrüne Nadelgehölze, egal ob als Solitär,Hecke (ganzjähriger Sichtschutz),Farbpunkte (gelb-,blaunadlig). Im Winter sind sie wichtig, im Sommer treten sie in den Hintergrund.
Jeder gestaltet natürlich seinen Garten anders, legt andere Schwerpunkte und muss sich auch Zwängen beugen.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Mausi
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Beitrag von Mausi » 28 Mär 2016, 06:47

Ich mag diese Konifernen auch sehr, denn so habe ich immer etwas grünes im Garten und zudem stellen die ja auch nicht viele Anforderungen an ihre Pflege. Aber jeder hat eben seine anderen Vorstellungen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 28 Mär 2016, 12:30

Unter anderem gibt es sehr "Gartenreine" Baumarten, die also dadurch auffallen, dass sie wenig Arbeit machen, z.B. weil sie kaum Nadeln etc.

Herausragend in diesem Bereich ist sicher die Araukarie (Araukaria araucana), aber ebenfalls sehr ordentlich und dabei äußerst effektvoll ist die echte Mittelmeerzypresse (Cupressus sempervirens).
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Araukarien sind sehr eigenwillige Bäume, die attraktiv, aber auch völlig deplatziert wirken können. Wie man sieht, bleibt der Rasen unter dem Baum komplett erhalten. Es ist kaum erforderlich, bei jüngeren Bäumen säubernd einzugreifen. Bei älteren weiblich
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Wie kaum ein anderer steht dieser Charakterbaum für mediterranes Flair. Sämtliche schmalwüchsigen Scheinzypressen- und Thujen-Formen sind diesem Original nachempfunden. Die schmalwüchsigen Zypressen gehen aus einer Varietät hervor, die bereits seit der An
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi » 28 Mär 2016, 23:25

Koniferen kommt in vielerlei Hinsicht Bedeutung zu. Heutzutage vor allem als Baustoff oder zur Papierherstellung.
Dabei ist die "eigentliche" Bedeutung nahezu in Vergessenheit geraten.
Was das "Zähneputzen" damit zu tun hat, kann man in diesem unterhaltsamen Artikel lesen:

http://transinformation.net/die-symboli ... rnzapfens/

Viele Grüße

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