Neujahresausflug nach Tervuren
Verfasst: 04 Jan 2016, 18:16
Frohes Neues Jahr...
So hat es auch bei Denniz und mir begonnen. Während die meisten Leute noch ihren Sylvesterrausch ausgeschlafen haben, fuhren Dennis und ich nahezu allein auf der Autobahn Richtung Belgien.
Ziel war das Arboretum Tervuren, das Dennis aus einem Besuch bereits kannte, ich aber nur von Hören-Sagen.
Nach nur 2 Stunden Fahrt ist man bereits von Düsseldorf aus vor Ort.
Begrüßt wird man durch eine eindrucksvolle, Kilometerlange Rotbuchenallee, die die Besonderheit hat, dass es sich nicht um Veredelungen, sondern um selektierte Bäume handelt. Diese sind bereits uralt und zeigen die typische Vermosung an der Stammbasis und den Wurzelausläufern.
Tervuren ist in Form eines Geografischen Arboretums angelegt, in dem sogar die Pflanzungen die Form der Kontinente nachbilden. Daher kann man sich trotz spärlicher Ausschilderung sehr gut orientieren.
Faszinierend sind die Dimensionen der Bäume und auch der Waldabschnitte, die aussahen, als wäre man wirklich in Amerika oder Asien unterwegs. Selbst Straucharten waren teilweise passend gepflanzt.
Bäume von 35-50 m Höhe waren keine Seltenheit. Besonders beeindruckend waren die Tannen, Zedern, Douglasien und natürlich die Bergmammutbäume. Nicht ganz so riesig, aber doch sehr beeindruckend waren auch die sehr schmal wachsenden Flußzedern. Diese wirkten in ihrer Größe fast wie Mammutbäume. Aber es ist auch lustig sich vorzustellen, diese in dieser Größe in einem Garten statt den Mittelmeerzypressen zu haben.
Ein weiterer beeindruckender Fund war eine junge Sicheltanne, die zur Hälfte von ihrer Rinde befreit trotzdem unbeeindruckt vital weiter wächst. Man kann erkennen, dass bereits erhebliche Bereiche der Verletzung bereits überwallt wurden.
Gegen Ende unserer Tour - wir waren 5 Stunden am Stück zügig im Gelände unterwegs, denn die Tage sind noch kurz - trafen wir auf einen Araucarienwald, der leider sehr unter Pilzangriffen leidet. Befremdlich war der Anblick eines Stapels aus Araucarienstämmen. So etwas hatte von uns beiden bisher noch keiner gesehen.
Das Holz ist sehr hart und wenn man drauf klopft, erklingt es in sehr musikalischen Tönen. Ich habe von Denniz ein Video gedreht, wie er sich als Wald-Schlagzeuger betätigt. Leider lässt es sich hier nicht einstellen.
Aufgrund der Größe und des dichten Standes der Bäume konnten wir nur ein paar punktuelle Eindrücke fotografieren und von denen habe ich hier nur eine kleine Auswahl angehängt.
So hat es auch bei Denniz und mir begonnen. Während die meisten Leute noch ihren Sylvesterrausch ausgeschlafen haben, fuhren Dennis und ich nahezu allein auf der Autobahn Richtung Belgien.
Ziel war das Arboretum Tervuren, das Dennis aus einem Besuch bereits kannte, ich aber nur von Hören-Sagen.
Nach nur 2 Stunden Fahrt ist man bereits von Düsseldorf aus vor Ort.
Begrüßt wird man durch eine eindrucksvolle, Kilometerlange Rotbuchenallee, die die Besonderheit hat, dass es sich nicht um Veredelungen, sondern um selektierte Bäume handelt. Diese sind bereits uralt und zeigen die typische Vermosung an der Stammbasis und den Wurzelausläufern.
Tervuren ist in Form eines Geografischen Arboretums angelegt, in dem sogar die Pflanzungen die Form der Kontinente nachbilden. Daher kann man sich trotz spärlicher Ausschilderung sehr gut orientieren.
Faszinierend sind die Dimensionen der Bäume und auch der Waldabschnitte, die aussahen, als wäre man wirklich in Amerika oder Asien unterwegs. Selbst Straucharten waren teilweise passend gepflanzt.
Bäume von 35-50 m Höhe waren keine Seltenheit. Besonders beeindruckend waren die Tannen, Zedern, Douglasien und natürlich die Bergmammutbäume. Nicht ganz so riesig, aber doch sehr beeindruckend waren auch die sehr schmal wachsenden Flußzedern. Diese wirkten in ihrer Größe fast wie Mammutbäume. Aber es ist auch lustig sich vorzustellen, diese in dieser Größe in einem Garten statt den Mittelmeerzypressen zu haben.
Ein weiterer beeindruckender Fund war eine junge Sicheltanne, die zur Hälfte von ihrer Rinde befreit trotzdem unbeeindruckt vital weiter wächst. Man kann erkennen, dass bereits erhebliche Bereiche der Verletzung bereits überwallt wurden.
Gegen Ende unserer Tour - wir waren 5 Stunden am Stück zügig im Gelände unterwegs, denn die Tage sind noch kurz - trafen wir auf einen Araucarienwald, der leider sehr unter Pilzangriffen leidet. Befremdlich war der Anblick eines Stapels aus Araucarienstämmen. So etwas hatte von uns beiden bisher noch keiner gesehen.
Das Holz ist sehr hart und wenn man drauf klopft, erklingt es in sehr musikalischen Tönen. Ich habe von Denniz ein Video gedreht, wie er sich als Wald-Schlagzeuger betätigt. Leider lässt es sich hier nicht einstellen.
Aufgrund der Größe und des dichten Standes der Bäume konnten wir nur ein paar punktuelle Eindrücke fotografieren und von denen habe ich hier nur eine kleine Auswahl angehängt.