Identifizierung von Totholz (oder: Holz+Pilz)

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quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

diesen Pilz habe ich heute bei meinen Rundgang entdeckt.

Viele Grüße

quellfelder
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bee
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Beitrag von bee »

Inhaltsverzeichnis zum Thread

Huhu,
und ich habe bei meinem Rundgang hier im Forum diesen Beitrag übersehen.
Vegleiche deinen Pilz mal mit Bjerkandera adusta (angebrannter Rauchporling).
Da müsste die Unterseite extrem feinporig sein (Poren kaum zu erkennen) und bei Berührung sehr schnell dunkel (fast schwarz) werden.
(An einer winzigen Ecke sehe ich die UNTERSEITE, Unterseite ist bei allen Pilzen EXTREM wichtig.)

Wenn du ein Stück Pilz abmachst und mitnimmst, müsste der ganze Pilz (und beim Altern vor Ort auch) deutlich schwärzen.

Es gibt noch eine ähnliche Art, Bjerkandera fumosa, habe ich aber noch nicht gefunden. Und die ganz ganz eindeutigen Unterscheidungsmerkmale bleiben mir auch noch schleierhaft (schwärzt nicht sooo.... keine unterschiedliche Färbung von Röhren und Trama, unterschiedliche Größe...), da diskutieren auch die erfahrenen Pilzkenner u. -könner.
http://www.customcostumes.de/schwammer/ ... p?tid=2615
Zuletzt geändert von bee am 02 Jan 2021, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

immer vergeß ich die Unterseite! Foto kann ich erst frühestens am Mittwoch machen.

Viele Grüße

quellfelder

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

bei dem Sauwetter heute ist ein Foto leider nicht drin.

Viele Grüße

quellfelder

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

heute hat es geklappt!

Viele Grüße

quellfelder
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quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

außerdem fand ich noch diesen Pilz.
Ähnelt er nicht dem bei dem Holunder? War schwer zugänglich und abnehmen konnt ich ihn auch nicht.

Viele Grüße

quellfelder
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quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

am Kirschpflaumenholz fand ich auch diesen Pilz; Unterseite war nicht zu fotografieren, saß fest daran.

Viele Grüße

quellfelder
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quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

jetzt hat sich der Pilz an der Esche zu einem ekelhaften "Kuhfladen" verwandelt.

Viele Grüße

quellfelder
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bee
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Beitrag von bee »

Hallo,
jetzt wollte ich gerade zum "alten" Pilz was sagen, da sehe ich schon wieder neue Unbekannte :shock:

Also:
Bjerkandera adusta halte ich für sicher,
zum mittleren Pilz kann ich eigentlich nichts sagen,
das treppenartige Gebilde am Kirschbaum könnte (auch weil sehr fest und nichts abzumachen war) wieder ein Feuerschwamm sein, möglicherweise der Pflaumen-Feuerschwamm Phellinus tuberculosus ( so bei Wiki genannt).
Aber Feuerschwämme, das Grauen, da gibt es sehr viele Überarbeitungen und unterschiedliche Auffassungen, lt. Index Fungorum ist der gültige Name Phellinus pomaceus (und das wird/ wurde eigentlich als Unterart vom "normalen" Feuerschwamm Phellinus ignarius betrachtet, je nach dem...)
Viele Grüße von bee

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo bee,

vielen Dank für die Geduld, die Du mit mir hast. Ich erwarte nicht von Dir, daß Du auf alles eine Antwort hast. Pilze sind ein schönes, aber eben nur Randthema. Also ein paar Hinweise finde ich ausreichend und vor allem der Austausch ist mir wichtig.

Viele Grüße

quellfelder

PS: Wie im richtigen Leben: Gefahr kommt meist in einem schönen Gewand daher!

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bee
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Beitrag von bee »

Hallo,
zum Thema Totholz - mit und ohne Pilze - hätte ich auch 2 Sachen, eigentlich sind es Fragen:

einmal habe ich im Wald einen langen, liegenden, überwiegend entrindeten Laubholzstamm gesehen. Das freiliegende Holz war gelblich, faserig. Außer Tramteten (Trametes) und Schichtpilzen (Stereum spec.) waren auch sehr große harte Pilze vorhanden.

Diese befanden sich im oberen Stammbereich, im Übergang zur Krone, wo der Stamm noch berindet war. Ich halte die Pilze für Eichen-Feuerschwämme, Phellinus robustus. Das wurde im Pilzforum auch bestätigt.

Also ist/ war im Umkehrschluss der Baum eine Eiche. Das hätte ich aber an der Rindenstruktur kaum erkannt. Gut, im unteren Bereich wo man stärker aufgerissene Borke vermutet, war keine Rinde mehr vorhanden. Im oberen Bereich erscheint sie mir aber sehr gleichförmig aufgerissen und vor allem die Oberfläche sehr hell.
Fast wäre ich von einer sehr sehr alten Linde ausgegangen.
Eichentotholz01a_11-2013.jpg
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Eichentotholz01c(entrindet)_mit Stereum subtomentosum_11-2013.jpg
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Eichentotholz01d_mit Phellinus robustus_11-2013.jpg
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Eichentotholz01f_Rindenreste im oberen Stammbereich_11-2013.jpg
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Zuletzt geändert von bee am 01 Jan 2021, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee

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bee
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Beitrag von bee »

Zweiter - etwas fraglicher - Baum:

bei einem Waldspaziergang im November habe ich eine paar - noch nicht eindeutige - bestimmte Pilze gesehen, die ausschließlich unter einem schon laublosen Baum standen.
Die Rinde war weniger rechteckig aufgerissen als Bergahorn, ich tippte auf Feldahorn, fand auch einige Blätter davon.
Allerdings war der Baum sehr hoch, so hoch wie die Buchen, Wiesen-Feldrand ca. 50 m entfernt. Normalerweise werden Feldahorne nicht so hoch?
Möglicherweise war es ganz etwas anderes, nur die Blätter zu diesem Ort geweht.
Ich denke jetzt doch an Eiche, allerdings fand ich keine Eichenblätter dort, auch keine Lindenblätter (nur Buche und Hainbuche und Feldahorn).

Dann habe ich einen noch stehenden toten Baum entdeckt, mit der gleichen Rindenstruktur.
Feldahorn, so groß mitten im Wald ? Ich bin da unsicher....
oder doch eine Eiche, eine Linde ? Es sieht so aus, als wäre die in den Bildern sichtbare Rindenstruktur (längliche Rechtecke, sehr regelmäßig) schon eine "untere" Lage, als sei schon eine obere Schicht abgeplatzt.
Toter Baum01a_11-2013.jpg
Toter Baum01a_11-2013.jpg (81.69 KiB) 1562 mal betrachtet
Toter Baum01b_11-2013.jpg
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Toter Baum01c_11-2013.jpg
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Abgefallene dicke Äste vom fraglichen toten Baum
Abgefallene dicke Äste vom fraglichen toten Baum
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Zuletzt geändert von bee am 01 Jan 2021, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

ich gehe in beiden Fällen von einer Eiche aus, wahrscheinlich Traubeneiche.

Viele Grüße

quellfelder

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

heute habe ich mir einen Weg zu dem weißen Pilz gebahnt und gleich Messer und Säge mitgenommen. Er war schwer abzutrennen, war ledrig und sehr zäh. Kann mir kaum vostellen, daß er irgend jemanden schmeckt. Trotzdem ist meine Vermutung, daß es der gleiche Pilz auf dem Holunder war, jedenfalls die Reste. Er saß auch in eine Vertiefung.

Viele Grüße

quellfelder
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quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

ebenfalls heute gefunden auf Rindenmulch. Habe auch die Unterseite fotografiert! Hoffe, daß jetzt alles richtig ist.

Viele Grüße

quellfelder
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