Identifizierung von Totholz (oder: Holz+Pilz)
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quellfelder
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Inhaltsverzeichnis zum Thread
Huhu,
und ich habe bei meinem Rundgang hier im Forum diesen Beitrag übersehen.
Vegleiche deinen Pilz mal mit Bjerkandera adusta (angebrannter Rauchporling).
Da müsste die Unterseite extrem feinporig sein (Poren kaum zu erkennen) und bei Berührung sehr schnell dunkel (fast schwarz) werden.
(An einer winzigen Ecke sehe ich die UNTERSEITE, Unterseite ist bei allen Pilzen EXTREM wichtig.)
Wenn du ein Stück Pilz abmachst und mitnimmst, müsste der ganze Pilz (und beim Altern vor Ort auch) deutlich schwärzen.
Es gibt noch eine ähnliche Art, Bjerkandera fumosa, habe ich aber noch nicht gefunden. Und die ganz ganz eindeutigen Unterscheidungsmerkmale bleiben mir auch noch schleierhaft (schwärzt nicht sooo.... keine unterschiedliche Färbung von Röhren und Trama, unterschiedliche Größe...), da diskutieren auch die erfahrenen Pilzkenner u. -könner.
http://www.customcostumes.de/schwammer/ ... p?tid=2615
Huhu,
und ich habe bei meinem Rundgang hier im Forum diesen Beitrag übersehen.
Vegleiche deinen Pilz mal mit Bjerkandera adusta (angebrannter Rauchporling).
Da müsste die Unterseite extrem feinporig sein (Poren kaum zu erkennen) und bei Berührung sehr schnell dunkel (fast schwarz) werden.
(An einer winzigen Ecke sehe ich die UNTERSEITE, Unterseite ist bei allen Pilzen EXTREM wichtig.)
Wenn du ein Stück Pilz abmachst und mitnimmst, müsste der ganze Pilz (und beim Altern vor Ort auch) deutlich schwärzen.
Es gibt noch eine ähnliche Art, Bjerkandera fumosa, habe ich aber noch nicht gefunden. Und die ganz ganz eindeutigen Unterscheidungsmerkmale bleiben mir auch noch schleierhaft (schwärzt nicht sooo.... keine unterschiedliche Färbung von Röhren und Trama, unterschiedliche Größe...), da diskutieren auch die erfahrenen Pilzkenner u. -könner.
http://www.customcostumes.de/schwammer/ ... p?tid=2615
Zuletzt geändert von bee am 02 Jan 2021, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
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Hallo,
am Kirschpflaumenholz fand ich auch diesen Pilz; Unterseite war nicht zu fotografieren, saß fest daran.
Viele Grüße
quellfelder
am Kirschpflaumenholz fand ich auch diesen Pilz; Unterseite war nicht zu fotografieren, saß fest daran.
Viele Grüße
quellfelder
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Hallo,
jetzt wollte ich gerade zum "alten" Pilz was sagen, da sehe ich schon wieder neue Unbekannte
Also:
Bjerkandera adusta halte ich für sicher,
zum mittleren Pilz kann ich eigentlich nichts sagen,
das treppenartige Gebilde am Kirschbaum könnte (auch weil sehr fest und nichts abzumachen war) wieder ein Feuerschwamm sein, möglicherweise der Pflaumen-Feuerschwamm Phellinus tuberculosus ( so bei Wiki genannt).
Aber Feuerschwämme, das Grauen, da gibt es sehr viele Überarbeitungen und unterschiedliche Auffassungen, lt. Index Fungorum ist der gültige Name Phellinus pomaceus (und das wird/ wurde eigentlich als Unterart vom "normalen" Feuerschwamm Phellinus ignarius betrachtet, je nach dem...)
jetzt wollte ich gerade zum "alten" Pilz was sagen, da sehe ich schon wieder neue Unbekannte
Also:
Bjerkandera adusta halte ich für sicher,
zum mittleren Pilz kann ich eigentlich nichts sagen,
das treppenartige Gebilde am Kirschbaum könnte (auch weil sehr fest und nichts abzumachen war) wieder ein Feuerschwamm sein, möglicherweise der Pflaumen-Feuerschwamm Phellinus tuberculosus ( so bei Wiki genannt).
Aber Feuerschwämme, das Grauen, da gibt es sehr viele Überarbeitungen und unterschiedliche Auffassungen, lt. Index Fungorum ist der gültige Name Phellinus pomaceus (und das wird/ wurde eigentlich als Unterart vom "normalen" Feuerschwamm Phellinus ignarius betrachtet, je nach dem...)
Viele Grüße von bee
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Hallo bee,
vielen Dank für die Geduld, die Du mit mir hast. Ich erwarte nicht von Dir, daß Du auf alles eine Antwort hast. Pilze sind ein schönes, aber eben nur Randthema. Also ein paar Hinweise finde ich ausreichend und vor allem der Austausch ist mir wichtig.
Viele Grüße
quellfelder
PS: Wie im richtigen Leben: Gefahr kommt meist in einem schönen Gewand daher!
vielen Dank für die Geduld, die Du mit mir hast. Ich erwarte nicht von Dir, daß Du auf alles eine Antwort hast. Pilze sind ein schönes, aber eben nur Randthema. Also ein paar Hinweise finde ich ausreichend und vor allem der Austausch ist mir wichtig.
Viele Grüße
quellfelder
PS: Wie im richtigen Leben: Gefahr kommt meist in einem schönen Gewand daher!
Hallo,
zum Thema Totholz - mit und ohne Pilze - hätte ich auch 2 Sachen, eigentlich sind es Fragen:
einmal habe ich im Wald einen langen, liegenden, überwiegend entrindeten Laubholzstamm gesehen. Das freiliegende Holz war gelblich, faserig. Außer Tramteten (Trametes) und Schichtpilzen (Stereum spec.) waren auch sehr große harte Pilze vorhanden.
Diese befanden sich im oberen Stammbereich, im Übergang zur Krone, wo der Stamm noch berindet war. Ich halte die Pilze für Eichen-Feuerschwämme, Phellinus robustus. Das wurde im Pilzforum auch bestätigt.
Also ist/ war im Umkehrschluss der Baum eine Eiche. Das hätte ich aber an der Rindenstruktur kaum erkannt. Gut, im unteren Bereich wo man stärker aufgerissene Borke vermutet, war keine Rinde mehr vorhanden. Im oberen Bereich erscheint sie mir aber sehr gleichförmig aufgerissen und vor allem die Oberfläche sehr hell.
Fast wäre ich von einer sehr sehr alten Linde ausgegangen.
zum Thema Totholz - mit und ohne Pilze - hätte ich auch 2 Sachen, eigentlich sind es Fragen:
einmal habe ich im Wald einen langen, liegenden, überwiegend entrindeten Laubholzstamm gesehen. Das freiliegende Holz war gelblich, faserig. Außer Tramteten (Trametes) und Schichtpilzen (Stereum spec.) waren auch sehr große harte Pilze vorhanden.
Diese befanden sich im oberen Stammbereich, im Übergang zur Krone, wo der Stamm noch berindet war. Ich halte die Pilze für Eichen-Feuerschwämme, Phellinus robustus. Das wurde im Pilzforum auch bestätigt.
Also ist/ war im Umkehrschluss der Baum eine Eiche. Das hätte ich aber an der Rindenstruktur kaum erkannt. Gut, im unteren Bereich wo man stärker aufgerissene Borke vermutet, war keine Rinde mehr vorhanden. Im oberen Bereich erscheint sie mir aber sehr gleichförmig aufgerissen und vor allem die Oberfläche sehr hell.
Fast wäre ich von einer sehr sehr alten Linde ausgegangen.
Zuletzt geändert von bee am 01 Jan 2021, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
Zweiter - etwas fraglicher - Baum:
bei einem Waldspaziergang im November habe ich eine paar - noch nicht eindeutige - bestimmte Pilze gesehen, die ausschließlich unter einem schon laublosen Baum standen.
Die Rinde war weniger rechteckig aufgerissen als Bergahorn, ich tippte auf Feldahorn, fand auch einige Blätter davon.
Allerdings war der Baum sehr hoch, so hoch wie die Buchen, Wiesen-Feldrand ca. 50 m entfernt. Normalerweise werden Feldahorne nicht so hoch?
Möglicherweise war es ganz etwas anderes, nur die Blätter zu diesem Ort geweht.
Ich denke jetzt doch an Eiche, allerdings fand ich keine Eichenblätter dort, auch keine Lindenblätter (nur Buche und Hainbuche und Feldahorn).
Dann habe ich einen noch stehenden toten Baum entdeckt, mit der gleichen Rindenstruktur.
Feldahorn, so groß mitten im Wald ? Ich bin da unsicher....
oder doch eine Eiche, eine Linde ? Es sieht so aus, als wäre die in den Bildern sichtbare Rindenstruktur (längliche Rechtecke, sehr regelmäßig) schon eine "untere" Lage, als sei schon eine obere Schicht abgeplatzt.
bei einem Waldspaziergang im November habe ich eine paar - noch nicht eindeutige - bestimmte Pilze gesehen, die ausschließlich unter einem schon laublosen Baum standen.
Die Rinde war weniger rechteckig aufgerissen als Bergahorn, ich tippte auf Feldahorn, fand auch einige Blätter davon.
Allerdings war der Baum sehr hoch, so hoch wie die Buchen, Wiesen-Feldrand ca. 50 m entfernt. Normalerweise werden Feldahorne nicht so hoch?
Möglicherweise war es ganz etwas anderes, nur die Blätter zu diesem Ort geweht.
Ich denke jetzt doch an Eiche, allerdings fand ich keine Eichenblätter dort, auch keine Lindenblätter (nur Buche und Hainbuche und Feldahorn).
Dann habe ich einen noch stehenden toten Baum entdeckt, mit der gleichen Rindenstruktur.
Feldahorn, so groß mitten im Wald ? Ich bin da unsicher....
oder doch eine Eiche, eine Linde ? Es sieht so aus, als wäre die in den Bildern sichtbare Rindenstruktur (längliche Rechtecke, sehr regelmäßig) schon eine "untere" Lage, als sei schon eine obere Schicht abgeplatzt.
Zuletzt geändert von bee am 01 Jan 2021, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
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Hallo,
heute habe ich mir einen Weg zu dem weißen Pilz gebahnt und gleich Messer und Säge mitgenommen. Er war schwer abzutrennen, war ledrig und sehr zäh. Kann mir kaum vostellen, daß er irgend jemanden schmeckt. Trotzdem ist meine Vermutung, daß es der gleiche Pilz auf dem Holunder war, jedenfalls die Reste. Er saß auch in eine Vertiefung.
Viele Grüße
quellfelder
heute habe ich mir einen Weg zu dem weißen Pilz gebahnt und gleich Messer und Säge mitgenommen. Er war schwer abzutrennen, war ledrig und sehr zäh. Kann mir kaum vostellen, daß er irgend jemanden schmeckt. Trotzdem ist meine Vermutung, daß es der gleiche Pilz auf dem Holunder war, jedenfalls die Reste. Er saß auch in eine Vertiefung.
Viele Grüße
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