Hallo,
die "Auswahl" ist eigentlich noch immer nicht groß
Der "Kleine" dürfte wieder ein eingetrockneter (unterschiedliche Töne sind möglich, weil hygrophan) Trompetenschnitzling sein, das "Rote" halte ich für alte Santfußrüblinge (Füße waren doch dran? müssten dann dunkel, aber immer noch samtig sein)
Und trockene Judasohren können so dunkel werden (adrig ist normal), im Zweifelsfall mal einen ab machen und wässern.
Zuletzt geändert von bee am 02 Jan 2021, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo,
ich gehe davon aus, dass der oberseits dunkle Pilz ein Feuerschwamm ist, Sammelart Phellinus igniarius, an Apfelbaum und Erle dann Phellinus alni (falls man die Arten trennen will) http://tintling.com/pilzbuch/arten/p/Ph ... arius.html
Den anderen Pilz halte ich für ein altes Exemplar von Daedaleopsis confragosa (rötender Blätterwirrling) mit sehr labyrinthischer, fast schon lamelliger Fruchtschicht (was man häufiger bei der Art/ Unterart tricolor findet, da ist aber die Oberseite meist etwas farbenfroher rot). Bei der eigentlichen Art habe ich bisher eigentlich nur eindeutig porige Unterseiten gesehen, aber alle Übergänge sollen möglich sein, kommt auch häufig an Weide vor. http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6ten ... erwirrling
ganz herzlichen Dank! War aber auch echt eine Herausforderung dieser Pilz.
Nur unter Lebensgefahr habe ich die Bilder gemacht. Mehr ist einfach nicht möglich.
Da wir bereits diesen Pilzthread haben, hänge ich mich ran.
In dieser Tüte lagert seit Jahren Sand, ganz unten befindet sich eine Schicht hart gewordenen Zements. Regenwasser kann da durchaus reintropfen und so ist diese vergessene Tüte ein Kleinbiotop.
Heute beim Entleeren sind mir diese Pilze aufgefallen, die in der Tüte auf Sand und Zement wuchsen. Eventuell sind auch ein paar Wurzeln vom letzten Jahr drin, die der Pilz zersetzen könnte. Den Stock habe ich reingesteckt.
Was sind das für seltsame Becherpilze?