Identifizierung von Totholz (oder: Holz+Pilz)
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quellfelder
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Inhaltsverzeichnis zum Thread
Hallo,
gut, dass Winter ist, da ist die "Auswahl" nicht so groß
Die auf dem Stubben, sollten das nicht Schmetterlingstrameten werden?
Dann bei den nächsten bin ich unsicher, vielleicht Trametes ochracea (die bei mir nicht vorkommt), ich weiß nicht, ob die so grobe Poren haben darf, so fast aufschlitzend (im Alter dürfen alle fast alles), alternativ Cerrena unicolor (die habe ich einmal gesehen, die war farblich aber etwas anders und die Poren fast komplett labyrinthisch)
Dann alte Samtfußrüblinge, dann zu den nächsten fällt mir nichts anderes ein als alte Austernpilze und der kleine einsame "ausgeblichene" Pilz müsste eigentlich ein Trompetenschnitzling sein.
Hallo,
gut, dass Winter ist, da ist die "Auswahl" nicht so groß
Die auf dem Stubben, sollten das nicht Schmetterlingstrameten werden?
Dann bei den nächsten bin ich unsicher, vielleicht Trametes ochracea (die bei mir nicht vorkommt), ich weiß nicht, ob die so grobe Poren haben darf, so fast aufschlitzend (im Alter dürfen alle fast alles), alternativ Cerrena unicolor (die habe ich einmal gesehen, die war farblich aber etwas anders und die Poren fast komplett labyrinthisch)
Dann alte Samtfußrüblinge, dann zu den nächsten fällt mir nichts anderes ein als alte Austernpilze und der kleine einsame "ausgeblichene" Pilz müsste eigentlich ein Trompetenschnitzling sein.
Zuletzt geändert von bee am 02 Jan 2021, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee
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quellfelder
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Hall bee,
vielen Dank! Habe noch einen an einer Birke auf dem Weg zu den gewaltigen Holundern gefunden. Das Bild von der Unterseite ist wohl etwas zu hell geraten.
Viele Grüße
quellfelder
vielen Dank! Habe noch einen an einer Birke auf dem Weg zu den gewaltigen Holundern gefunden. Das Bild von der Unterseite ist wohl etwas zu hell geraten.
Viele Grüße
quellfelder
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Habe noch einen (Pilz) an einer Birke gefunden
Hallo
Na, wenn das mal nicht ein altes Exemplar des Birkenporlings ist, denn die wachsen normal bis ca. November, anfangs auch auf der Oberseite, später nur noch unten weiß (später gelblich- bis grauweiß). Jung glatt polsterförmig im Alter auch leicht wellig. Im Winter bauen die Fruchtkörper dann langsam ab, bei den aktuellen "Wintern" geht das aber wohl recht langsam.
Der Birkenporling ist zwar sehr bitter, somit für Verzehr ungenießbar, aber ein Heilpilz (Sud), denn wie sagt man:"Bitter schmeckt die beste Medizin"!
Heilwirkung
Andere Verwendung: Messerscheide (hält rostfrei und scharf),
"Barbiere (Friseure) benutzten ihn auch zum Schärfen von Rasiermessern".
Gruß Spinnich
Na, wenn das mal nicht ein altes Exemplar des Birkenporlings ist, denn die wachsen normal bis ca. November, anfangs auch auf der Oberseite, später nur noch unten weiß (später gelblich- bis grauweiß). Jung glatt polsterförmig im Alter auch leicht wellig. Im Winter bauen die Fruchtkörper dann langsam ab, bei den aktuellen "Wintern" geht das aber wohl recht langsam.
Der Birkenporling ist zwar sehr bitter, somit für Verzehr ungenießbar, aber ein Heilpilz (Sud), denn wie sagt man:"Bitter schmeckt die beste Medizin"!
Heilwirkung
Andere Verwendung: Messerscheide (hält rostfrei und scharf),
"Barbiere (Friseure) benutzten ihn auch zum Schärfen von Rasiermessern".
Gruß Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
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Hallo,
bei der Eiche handelt es sich m. E. nicht um einen Vertreter aus der Familie der Lackporlinge. Diese sind mehrjährig, bilden meist mehrere Fruchtkörper, welche wenn die Nahrung (intaktes Holz des Wirtsbaumes) ausgeht, immer kleiner werden.
Es bleiben Leberpilz oder Tropfender Schillerporling. Für Leberpilz sind mir eigentlich die Fruchtkörper zu groß. Außerdem zersetzen sich die Fruchtkörper bereits spätestens im Herbst vollständig. Von daher tendiere ich zum Tropfenden Schillerporling.
Gruß Hilmar
bei der Eiche handelt es sich m. E. nicht um einen Vertreter aus der Familie der Lackporlinge. Diese sind mehrjährig, bilden meist mehrere Fruchtkörper, welche wenn die Nahrung (intaktes Holz des Wirtsbaumes) ausgeht, immer kleiner werden.
Es bleiben Leberpilz oder Tropfender Schillerporling. Für Leberpilz sind mir eigentlich die Fruchtkörper zu groß. Außerdem zersetzen sich die Fruchtkörper bereits spätestens im Herbst vollständig. Von daher tendiere ich zum Tropfenden Schillerporling.
Gruß Hilmar
Hallo,
zu weißen Belägen und Jungpilz-Belägen mag ich irgendwie nichts sagen - kann ich auch gar nicht.
Den von Hilmar vorgeschlagenen Pilz kenne ich auch noch nicht aus eigener Anschauung, aber das könnte schon stimmen (ist ja eigentlich auch eine "Mumie", der PIlz).
Leider werden im Web die Pilze nicht oft in diesem Zustand abgebildet, aber hier auf der Seite gibt es einen (etwas) ähnlichen Pilz der vorgeschlagenen Art:
http://baumdiagnostik.de/pages/pilze-in-baeumen.php
zu weißen Belägen und Jungpilz-Belägen mag ich irgendwie nichts sagen - kann ich auch gar nicht.
Den von Hilmar vorgeschlagenen Pilz kenne ich auch noch nicht aus eigener Anschauung, aber das könnte schon stimmen (ist ja eigentlich auch eine "Mumie", der PIlz).
Leider werden im Web die Pilze nicht oft in diesem Zustand abgebildet, aber hier auf der Seite gibt es einen (etwas) ähnlichen Pilz der vorgeschlagenen Art:
http://baumdiagnostik.de/pages/pilze-in-baeumen.php
Viele Grüße von bee
Eichen-Schillerporling habe ich bisher nur in der Krone einer mehrere Jahrhunderte alten Eiche vorgefunden. Ob und wie dieser im Wurzelstock bzw. Stammfuß fruktifiziert ist daher nicht bekannt. Der konsolenförmige Fruchtkörper war einjährig, wuchs aber während der Vegetationsperiode der Eiche.
Gruß Hilmar
Gruß Hilmar
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