Feld-Ulme (Ulmus minor)
Steckbrief Feld-Ulme
wissenschaftlicher Name Ulmus minor
| deutscher Name | Feld-Ulme | ||||||||||||
| alternative Bezeichnungen |
Rotrüster |
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| Familie |
Ulmengewächse (Ulmaceae) |
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| Gattung | Ulmus | ||||||||||||
| Art | minor | ||||||||||||
| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 4-16-30 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Flügelnuß |
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| Wurzelsystem | Pfahlwurzler | ||||||||||||
| Gartenwert [?] | 4 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –20°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 1,2 | ||||||||||||
| Geschlecht |
zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Windbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | elliptisch | ||||||||||||
| Blattrand | gesägt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Feld-Ulme
Vorkommen
Vor allem im Bereich der großen Fluss- und Stromtäler in der Hartholzaue. Europa bis Kaukasus. Von der Ebene bis in Höhenlagen von 500 m.
Erscheinungsbild
Sommergrüner, bis 40 m hoher Baum.
Blätter
Blattspreite am Grunde stark asymmetrisch, etwas rauh, Blätter vorne zugespitzt, 6-10 cm lang und bis 8 cm breit mit bis 1 cm langem Blattstiel, erinnern etwas an Hainbuchenblätter. Oberseits dunkelgrün, kahl, unterseits mit bräunlichen Haarbüscheln in den Nervenachseln. Im Herbstaspekt gelblich.
Borke/Rinde
Graubraune, längsrissige Schuppenborke.
Blüten
Zwittrig. Blüten zahlreich in Scheindolden, unscheinbar, lange vor dem Laubaustrieb. Blütezeit: März bis April.
Früchte
Nußfrüchte 13-20 mm lang, fast ungestielt, gegflügelt, an der Vorderkante eingeschnitten. Trägt Früchte ab Mai.
Wissenswertes
Die Feld-Ulme ist die von Ulmensterben am stärksten betroffene Art. Ein Pilz, "Ceratocystis ulmi", verursacht in den Gefäßen des Holzes Verstopfungen der Leitungsbahnen, sodass es zu einer Unterbrechung der Wasserversorgung kommt und Zweige absterben. Dieser Pilz wird durch Ulmensplintkäfer der Gattung "Scolytus" auf gesunde Bäume übertragen. Alte Feld-Ulmen sind kaum noch zu finden. Lediglich aus Wurzelsprossen hervorgegangene Jungbäume findet man noch, bis auch sie, nach beginnender Borkenbildung, infiziert werden. Die Feld-Ulme bastardiert leicht mit der Berg-Ulme.
- Quellenangaben und verwendete Literatur















