Bruch-Weide (Salix fragilis)
Steckbrief Bruch-Weide
wissenschaftlicher Name Salix fragilis
| deutscher Name | Bruch-Weide | ||||||||||||
| alternative Bezeichnungen |
Knack-Weide |
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| Familie |
Weidengewächse (Salicaceae) |
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| Gattung | Salix | ||||||||||||
| Art | fragilis | ||||||||||||
| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 6-20-25 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Kapselfrüchte |
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| Wurzelsystem | Flachwurzler | ||||||||||||
| Gartenwert [?] | 4 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –32°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 3 | ||||||||||||
| Geschlecht |
eingeschlechtlich |
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| Häusigkeit |
zweihäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Tierbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | lanzettförmig | ||||||||||||
| Blattrand | gekerbt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Bruch-Weide
Vorkommen
In Mitteleuropa verbreitet, vorwiegend im Flachland und den Stromtälern und Tälern der Mittelgebirge, in den Alpen bis 1800 m ansteigend.
Erscheinungsbild
Meist einstämmiger Baum bis ca. 15 m Höhe, seltener auch größerer Strauch, lockere, etwas unregelmäßige Krone.
Blätter
Blätter gestielt, 7-15 cm lang und bis 3 cm breit, in der Mitte am breitesten, an beiden Enden verschmälert, lang zugesptitzt, oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits hellgrün, auch nach dem Austrieb immer völlig kahl (Abgrenzung zur Silber-Weide !). Am Blattstiel unterhalb der Blattspreite 2 Drüsen. Im Herbstaspekt hellgelb.
Borke/Rinde
Graubraune, längsrissige Borke.
Blüten
Kätzchen bis 10 mm lang gestielt, am Grunde mit einigen Blättern. Männliche Kätzchen bis 6 cm lang, bogig-aufrecht, weibliche 5-7 cm lang, bogig überhängend. Erscheinen mit dem Blattaustrieb.
Früchte
Die Samen sind nur knapp 1,5 mm lang und mit feinen Härchen versehen, mit denen sie als wollene Flocken weit über Land fliegen.
Wissenswertes
Die gelb bis bräunlichen Zweige brechen an ihren Ansatzstellen leicht mit vernehmlichem Knacken (daher der Name !) ab. Bruch-Weiden bastardieren sehr leicht mit anderen Weiden-Arten, insbesondere der Silber-Weide (Verwechslungsgefahr !). Sie ist aber empfindlicher gegen lang anhaltendes Hochwasser als die Silber-Weide. Der Baum ist wegen seiner weitreichenden Bewurzelung ein hervorragender Uferbefestiger. Die Zweige sind als Flechtmaterial ungeeignet.
- Quellenangaben und verwendete Literatur









