Robinie (Robinia pseudoacacia)
Steckbrief Robinie
wissenschaftlicher Name Robinia pseudoacacia
| deutscher Name | Robinie | ||||||||||||
| alternative Bezeichnungen |
Scheinakazie |
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| Familie |
Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae) |
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| Gattung | Robinia | ||||||||||||
| Art | pseudoacacia | ||||||||||||
| Herkunft | Nordamerika | ||||||||||||
| Giftigkeit | stark giftig (Details ») | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 3-9-25 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Hülsenfrüchte |
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| Gartenwert [?] | 1,4 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –28°C bis –32°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 1,2,3 | ||||||||||||
| Geschlecht |
zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Tierbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | zusammengesetzt | ||||||||||||
| Blattform | gefiedert | ||||||||||||
| weitere Merkmale | Fiederblättchen glattrandig | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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- Skizzen mit freundlicher Genehmigung von Manfred Müller-Berg
Beschreibung - Robinie
Vorkommen
Ursprünglich im atlantischen Nordamerika. In Europa eingebürgert (seit dem 17.Jh.). Häufig angepflanzt
Erscheinungsbild
Sommergrüner, ein- bis mehrstämmiger Baum bis 25 m Höhe.
Blätter
11 bis 15 kurz gestielte, 3-6 cm lange und 1-3 cm breite Fiederblättchen, vorne mit feiner Stachelspitze, verkahlend, oberseits frischgrün, unterseits graugrün. Gesamtblatt 15-20 cm lang, an der Basis verdickt. Nebenblätter oft zu kurzen Blattdornen umgestaltet. Laubaustriebe verhältnismäßig spät, oft erst Ende Mai. Herbstlaub hell oder kräftig gelb. Starke Blattabweichungen zeigt Robinia pseudoacacia 'Unifolia' mit stark vergrößertem Endblättchen und höchstens 4 Seitenblättchen.
Borke/Rinde
Tiefrissig mit gewundenen Furchen, graubraun
Blüten
Weiß, in hängenden Trauben, zwittrig, 1,5-2,5 cm lang.
Früchte
Hülsen abgeflacht, zwischen den Samen etwas eingedellt, 5-10 cm lang mit 4-10 Samen. Früchte bleiben bis zu 1 Jahr nach der Reife am Baum.
Giftigkeit
stark giftig: Die ganze Pflanze, besonders Rinde und Früchte
Giftig für: Mensch, Tier, Pferd
Wissenswertes
Echte Akazien sind aufgrund mangelnder Winterhärte in unseren Breiten nicht überlebensfähig; alle bei uns wachsenden Arten sind daher Robinien, auch Scheinakazien genannt. Der Baum verträgt das innerstädtische Klima recht gut, nachteilig sind allerdings die Windbrüchigkeit seiner Äste und die Neigung zum Wurzelausschlag. Robinien können 100-200 Jahre alt werden. Samen, Früchte, Blätter und Rinde sind giftig ! Robinienholz ist sehr fest und wird zu Sportgeräten verarbeitet oder im Schiffbau eingesetzt. In Mythologie und Volksglauben hat die Robinie kaum eine Bedeutung.
Neben der Verwendung von Robinien als Zierbaum im Garten und beim Sportgeräte- und Schiffbau kann das Holz auch zur Herstellung von Gartenmöbeln genutzt werden. Das Holz ist für die Verwendung im Außenbereich besonders geeignet, da es zu den sehr dauerhaften Holzarten gehört und trotz seiner Härte zugleich elastisch und gut zu bearbeiten ist. Auch ohne zusätzliche Imprägnierung bleibt es bei der Nutzung im Freien länger stabil als beispielweise Eichenholz. Früher wurde es daher auch zum Abstützen von Bergwerksstollen eingesetzt, heutzutage kommt es u. a. noch bei Palisaden, auf Spielplätzen, für Blumenkästen und Gartenmöbel zum Einsatz. Das Holz der Robinie ist zunächst gelbgrün und wechselt durch die Verwitterung mit der Zeit zu silbrig-weiß. Im Vergleich zu Möbeln aus Tropenholz sind diese Möbel aus dem Holz der heimischen Robinie billiger, aber qualitativ gleichwertig. Es ist also nicht nötig teures Tropenholz zu importieren, da die Eigenschaften von Robinienholz durchaus mit denen von beispielsweise Teakholz vergleichbar sind. Im Internet oder beim Möbelhändler vor Ort kann man sich über die Vor- und Nachteile verschiedener Holzarten und deren Pflege informieren und trendige Design Gartenmöbel kaufen.
- Quellenangaben und verwendete Literatur















