Schwarzer Maulbeerbaum (Morus nigra)
Steckbrief Schwarzer Maulbeerbaum
wissenschaftlicher Name Morus nigra
| deutscher Name | Schwarzer Maulbeerbaum | ||||||||||||
| Familie |
Maulbeerengewächse (Moraceae) |
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| Gattung | Morus | ||||||||||||
| Art | nigra | ||||||||||||
| Herkunft | Asien | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | bis 15 m | ||||||||||||
| Fruchtart |
Nussfrüchte |
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| Geschlecht |
eingeschlechtlich |
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| Häusigkeit |
einhäusig zweihäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Windbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | herzförmig | ||||||||||||
| Blattrand | gesägt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Schwarzer Maulbeerbaum
Vorkommen
Orient, Vorderasien. Im Mittelmeergebiet und in Südeuropa eingebürgert.
Erscheinungsbild
Bis 15 m hoher, meist kurzstämmiger Baum mit rundlich-geschlossener, dichter und kurzzweigigere Krone.
Blätter
Blätter 6 - 12 cm lang, herzförmig bis breit eiförmig, plötzlich lang zugespitzt, Basis gestuzt bis schwach herzförmig, zum Teil 2-3 lappig. Blattstiel 1,5 - 2,5 cm lang. Oberseite sehr rauh, glänzend dunkelgrün, unterseits heller und zuletzt nur noch entlang der Hauptnerven behaart. Herbstfärbung lebhaft gelb.
Borke/Rinde
Triebe zunächst behaart, später kahl. Olivegrün oder graubraun.
Blüten
Blüten hellgrün,unscheinbar, männliche Kätzchen 2-2,5 cm, weibliche 1-1,5 cm lang.
Früchte
Fruchtstände brombeerähnlich, eilänglich 2-2,5 cm lang, purpurn bis dunkelviolett, saftig, süß, essbar und sehr schmackhaft.
Standortbedingungen
Standort sollte sonnig, warm und geschützt sein. Bevorzugt sandige, leichtere, kalkhaltige Böden, ist aber sehr anpassungsfähig. In sommerwarmen Gebieten frosthart, sonst empfindlich.
Bedeutung
Der Schwarze Maulbeerbaum ist eine uralte Kulturpflanze. Der Baum war bei den Griechen ein Symbol der Klugheit und dem Gott Pan geweiht. Seit dem 16. Jh. ist er in Deutschland - vor allem in der Pflalz - bekannt.
Wissenswertes
Aus den süßen, schmackhaften Früchten wurde früher Maulbeerwein hergestellt. Der farbintensive Fruchtsaft diente zum "Schönen" des Rotweins.
Früchte werden entweder roh gegessen oder zu Marmelade, Gelee oder Maulbeerwein verarbeitet. In Afghanistan verwendet man die süßen, getrockneten Früchte wie Rosinen.
- Quellenangaben und verwendete Literatur










