Gemeiner Faulbaum (Frangula alnus)
Steckbrief Gemeiner Faulbaum
wissenschaftlicher Name Frangula alnus
| deutscher Name | Gemeiner Faulbaum | ||||||||||||
| alternative Bezeichnungen |
Pulverholz Rhamnus frangula |
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| Familie |
Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae) |
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| Gattung | Frangula | ||||||||||||
| Art | alnus | ||||||||||||
| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Giftigkeit | giftig (Details ») | ||||||||||||
| Fruchtart |
Steinfrüchte |
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| Wurzelsystem | Tiefwurzler | ||||||||||||
| Geschlecht |
zwittrig |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Selbstbestäubung Fremdbestäubung Tierbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | eiförmig | ||||||||||||
| Blattrand | gewellt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Gemeiner Faulbaum
Vorkommen
In Europa fast überball verbreitet.
Erscheinungsbild
1,5 - 3 m hoher, unbewehrter Strauch oder gelegentlich bis 7 m hoher Baum.
Blätter
3-6 cm lang und 3-4 cm breit, am Ende stumpf, mit breit-keilförmigem Stumpf, auf beiden Seiten mit 7-8 bogig aufsteigenden Seitenadern, ober- und unterseits entlang der Adern behaart.
Borke/Rinde
Grau-braune, flach-längsrissige Borke.
Blüten
Grünlichweiß, recht unscheinbar, mit den Laubblättern erscheinend, zu 3-7 in den Blattachseln gruppiert. Sehr lange Blütezeit, daher oft Blüten und reifende Früchte an einem Zweig.
Früchte
7-8 mm große, 2-3 Kerne enthaltene Steinfrucht mit saftig-fleischiger Außenwand, zur Reife färbt sich diese von grün über rot nach schwarzviolett.
Giftigkeit
giftig: Die ganze Pflanze, besonders Beeren, Blätter und Rinde
Giftig für: Mensch
Verwendung medizinisch
Aus der Rinde wird die Droge "Cortex Frangulae" gewonnen. Sie enthält überwiegend Anthraglykoside, die - wie auch das in den Samen enthaltene Glukofrangulin - stark abführend wirkt.
Wissenswertes
Das Holz des Faulbaumes ist leicht und weich und zeigt sich im im Splint hellgelb, im Kern ziegelrot. Früher nutzte man es für Drechslerarbeiten, in der Tischlerei, zur Herstellung von Spazierstöcken und Faßspunden.
Die aus Faulbaumholz hergestellte Holzkohle ist von hoher Qualität und diente zur Schießpulverbereitung (daher der Zweit-Name Pulverholz !)
Den Namen Faulbaum trägt dieser Strauch aufgrund des unangenehm, fauligen Geruchs seiner frischen Rinde.
- Quellenangaben und verwendete Literatur










