Hainbuche (Carpinus betulus)
Steckbrief Hainbuche
wissenschaftlicher Name Carpinus betulus
| deutscher Name | Hainbuche | ||||||||||||
| alternative Bezeichnungen |
Weißbuche Hagebuche |
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| Familie |
Birkengewächse (Betulaceae) |
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| Gattung | Carpinus | ||||||||||||
| Art | betulus | ||||||||||||
| andere Formen/ Varianten |
Eichenblättrige Hainbuche (Carpinus betulus 'Quercifolia') |
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| Herkunft | einheimisch | ||||||||||||
| Wuchshöhe [?] | 4-10-20 | ||||||||||||
| Fruchtart |
Nussfrüchte |
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| Wurzelsystem | Herzwurzler | ||||||||||||
| Gartenwert [?] | 2,3 | ||||||||||||
| Frosthärte [?] | –20°C | ||||||||||||
| Holzwert [?] | 1,2,5 | ||||||||||||
| Geschlecht |
eingeschlechtlich |
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| Häusigkeit |
einhäusig |
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| Bestäubung |
Fremdbestäubung Windbestäubung |
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| Blattanordnung | wechselständig | ||||||||||||
| Blattaufbau | einfach | ||||||||||||
| Blattform | eiförmig | ||||||||||||
| Blattrand | gesägt | ||||||||||||
| Blütezeit | |||||||||||||
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| Fruchtreife | |||||||||||||
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Beschreibung - Hainbuche
Vorkommen
In Mitteleuropa vom norddeutschen Tiefland bis zu den Alpen in Höhen von 1000 m.
Erscheinungsbild
Sommergrüner, bis 25 m hoher Baum.
Blätter
Blätter 5-10 cm lang und bis 6 cm breit, Blattstiel ca. 1,5 cm lang. Auf der Oberseite dunkelgrün, unterseits heller und auf den Nerven leicht behaart. Im Herbst hell- bis leuchtend gelb.
Borke/Rinde
Dunkelgrau, auch im Alter ziemlich glatt mit hellem Netzmuster.
Blüten
Einhäusig. Blütenkätzchen erscheinen mit der Belaubung. Männliche Kätzchen seitlich, 4-7 cm lang und schlaff hängend. Weibliche Blüten am Ende junger Triebe, zur Reife etwa fingerlang. Blütezeit: Mai-Juni.
Früchte
Nußfrüchte, 6-15 mm lang, an 3lappigen Tragblättern, die als Flugorgan dienen. Trägt Früchte ab September.
Wissenswertes
Die Hainbuche ist windblütig. Die geflügelten Früchte werden vom Wind und durch Tiere verbreitet. Sie wächst schnell und kann bis 150 Jahre alt werden. Hainbuchen gehören trotz des insoweit irreführenden Namens nicht zu den Buchen, sondern vielmehr zu den Birkengewächsen. Sie neigt zu Stockauschlag und besitzt damit eine enorme Regenerationsfähigkeit, die selbst radikales Abholzen verträgt (Niederwaldbetrieb: eine Abholzung erfolgt nach ca. 10-20 Jahren, die Wiederbewaldung erfolgt durch Stockausschlag). Die Hainbuche ist dadurch das ideale Gehölz für die Anlage von Hecken. Schon zu alten Zeiten wurden Felder und Viehweiden mit dicht gepflanzten Hainbuchen abgegrenzt (diese Anpflanzungen wurden als Hag bezeichnet, daher ist der Baum auch unter dem Namen Hagebuche bekannt). Ein weiterer Nutzen der Hainbuche liegt in ihrem zähen, harten und schweren Holz, auch wenn es wegen seiner Anfälligkeit gegen Wurmfraß als Baumaterial kaum Verwendung findet. Auch in der Verwendung als Drucklettern während der Anfänge der Buchdruckerkunst erwies es sich als besonders geeignet. Zudem besitzt es einen hohen Brennwert und ergibt sehr gute Holzkohle.
- Quellenangaben und verwendete Literatur
















